Willkommen im Traumwald
Mythen und Märchen

die Sache mit dem Urlaub 7

Die Magie tut, was sie will

Erster Akt

Einige Tage später

Dämonia: „Also die Idee mit dem Picknick gefällt mir. Zumal ich mich selbst mal von Deinen Backkünsten überzeugen möchte. Der ganze Wald schwärmt von Deinem Gebäck.“
Emely: „Oh je, ich hab nur ein paar Walderdbeercroissant gebacken.“

Emely: „Ich habe über das nachgedacht, was Du über den Zirkel gesagt hast. Den Wald retten und so weiter. Vielleicht könnten wir wieder einen neuen Zirkel gründen.“
Dämonia: „Ja, den Gedanken hatte ich auch schon. Allerdings braucht man für einen Zirkel drei Hexen. Denkst Du, Polly würde auch dabei sein?“

Emely: „Ich weiß es nicht. Sie ist eine Wissenschaftlerin. Aber wir sollten auf jeden fall mit ihr reden, wenn sie aus Ägypten zurück ist.“
Dämonia: „Ist sie denn schon gefahren?“
Emely: „Ja, ihr Flug ging gestern Morgen. Ich hoffe mal, sie hat Spaß.“

Emely: „Der Platz scheint ja perfekt zu sein.“
Dämonia: „Ja, Du hast ein gutes Auge. Hey, Diener. Hier bereite das Picknick!“
Emely: „Sollte ich ihm nicht helfen?“

Dämonia: „Denkst Du ich habe einen Buckligen, damit ich die Arbeit mache? Nein nein, er macht das gerne.“
Emely: „Aber noch mal zum Zirkel. Wir könnten ja schon mal einiges vorbereiten.“

Dämonia: „Nun, für kleine Zauber braucht es keine drei Hexen. Ich habe ja in der Zwischenzeit auch allein weitergemacht. Wer weiß, wie der Wald heute aussehen würde, wenn ich nicht hin und wieder ein paar Wilderern oder Holzdieben das Handwerk legen würde. Aber gegen die Industrie, die weit weg, Gifte in die Luft bläst und ins Wasser leitet, kann ich allein nichts tun.“
Emely: „Und was tust Du gegen die Wilderer?“

Dämonia: „Nun, die Population unserer Wildtiere muss erhalten bleiben. Töten jemand aus Spaß ein Reh, verwandle ich ihn in ein eben solches.“
Emely: „Oh… Möchtest Du etwas Eichelkaffee?“
Dämonia: „Gerne.“

Dämonia: „Es sind ja nicht nur die Wilderer. Schon allein die Leute, die einfach mit ihren stinkenden Autos in den Wald fahren um hier ihren Müll hinzuschütten oder ihn in die Teiche zu werfen. Weißt Du, dass sämtliche Amphibien inzwischen vom Aussterben bedroht sind? Wir brauchen hier dringend mehr Frösche!“
Emely: „Auf die Frösche!“

Emely: Aber ich gebe zu, ich bin mir nicht sicher, ob Polly diese Vorgehensweise für Gut heißen würde.“
Dämonia: „Was wäre denn ihre Vorgehensweise? Will sie sie alle verklagen?“
Emely: „Wahrscheinlich. Allerdings fürchte ich, dass das nicht so viel Erfolg haben würde.“

Emely: „Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie man jemanden in einen Frosch verwandelt. Meine Mama hat mir hauptsächlich Backzauber beigebracht.“
Dämonia: „Also den Backzauber beherrscht Du ausgezeichnet. Naja, dann üben wir das mit den Fröschen erstmal an meinem Buckligen!“

Emely: „Im Ernst? Er hat doch gar nichts gemacht.“
Dämonia: „Ist ja auch nur aus Spaß. Ich verwandle ihn ja auch wieder zurück.“
Emely: „Ups“

Dämonia: „Was ist das?“
Emely: „Ich glaube, das Teil heißt Donut. Mit Cremefüllung glaube ich. Es tut mir leid.“
Dämonia: „Das wird schwieriger als ich dachte! Du bist nicht bei der Sache, Emely. Jetzt vergiss mal den Kuchen und konzentrier Dich.“

Dämonia: „So erstmal wieder zurückverwandeln. Aus der Ausgangsform ist es leichter.“
Emely: „Danke.“
Dämonia: „So, konzentrier Dich auf einen Frosch. Du musst es fühlen können.“

Emely: „Ich glaub, ich bin doch keine gute Hexe.“
Dämonia: „Nun, zumindest ist es dieses Mal kein Kuchen. Wir kommen er Sache doch schon näher.“
Emely: „Bist Du sicher? Er ist ein Kürbis.“

Dämonia: Das ist ein klassischer Anfängerfehler. In allem steckt erstmal ein Kürbis. Das liegt an der runden Form. Hat irgendwas mit Physik zu tun.“
Emely: „Oh, dann könnte es Polly sicher genau erklären.“
Dämonia: „So und gleich noch einmal!“

Emely: „Lieber nicht. Wer weiß, was der arme Kerl dann wird.“
Dämonia: „Jetzt trau Dich endlich. Ich weiß, dass Du das kannst!“
Emely: „Ja… ja… er ist ein Frosch!“

Dämonia: „Siehst Du, war doch gar nicht so schwer!“
Emely: „Aber verwandle ihn bitte wieder zurück. Ich fang derweil an aufzuräumen.“
Dämonia: „Das sollst Du doch nicht.“
Emely: „Ach, das macht mir nichts aus.“

Emely: „Fluffy komm, wir gehen nach Hause!“
Dämonia: „Petz wir gehen. Und Diener, vergiss nichts im Wald!“

Emely: „Das war ein interessantes Picknick.“
Dämonia. „Ja, finde ich auch. Das sollten wir bei Gelegenheit wiederholen.
Emely: „Gerne.“


In der folgenden Nacht.

Ulf: „Guten Abend, Knusperhexchen. Wohin des Weges?“
Emely: „Ich wollte Dämonia besuchen.“
Ulf: „Du hast Dich also mit der Ökoterroristin zusammen getan?“

Emely: „Du klingst schon wie die Menschen. Sie will doch nur unseren Wald beschützen.“
Ulf: „Aber der Zweck heiligt nicht immer die Mittel. Und wenn sie jemandem schadet, fällt es wieder auf uns alle zurück.“

Emely: „Ich finde es gut, dass sie für unseren Wald kämpft. Wir sollten alle mehr tun.“
Ulf: „Und jetzt triffst Du sie, um die nächste Guerilla-Aktion zu planen?“
Emely: „Nein, ich möchte, dass sie mir sagt, wie es Polly geht.“

Emely: „Dämonia kann in einer Kristallkugel sehen.“
Ulf: „Gute Idee, würde mich auch interessieren, ob sie gut in der Wüste angekommen ist. Apropos gute Idee. Siehst Du den Kerl da hinten?“

Emely: „Das muss einer von den Wilderern sein, von denen Dämonia gesprochen hat.“
Ulf: „Und angetrunken scheint er auch zu sein.“

Ulf: „Also das wäre jetzt ein guter Augenblick, etwas zu tun.“
Emely: „Was soll ich denn tun?“
Ulf: „Nun, ihn in einen Frosch verwandeln, bevor er das arme Reh erschießt! Ich dachte, das war der Plan.“

Emely: „Aber ich bin nicht wirklich gut darin, Leute, in Frösche zu verwandeln.“
Ulf: „Egal, rette das Reh!“
Emely: „Gut, ich versuchs.“

Ulf: „Scheint funktioniert zu haben. Ein Frosch mehr!“
Emely: „Können wir lieber noch mal nachsehen, ob alles gut gegangen ist?“
Ulf: „Was sollte denn nicht gut gegangen sein?“

Emely: „Ooooh neiiiiin!!!“
Ulf: „Orangen-Schoko-Torte. Interessante Bereicherung für unsere Flora und Fauna.“
Emely: „Ach sei doch still!“

Emely: „Das geht nicht! Er muss ein Frosch werden, wegen der aussterbenden Frösche. So ist das einfach falsch!“
Ulf: „Nun, die Fliegen fressen die Torte und die Frösche die Fliegen. So hilfst Du ihnen auch.“
Emely: „Nein, so geht das nicht. Ich versuchs nochmal.“

Emely: „Wieso sind es denn jetzt zwei Erdbeercremetörtchen???“
Ulf: „Hahahahahahaha“
Emely: „Wie soll ich denn zwei Törtchen in einen Frosch verwandeln?“

Ulf: „Hey, dann werden eben zwei Frösche daraus. Umso besser. Beruhig Dich mal wieder.“
Emely: „Dämonia hat gesagt es wird schwerer wenn man nicht mehr die ausgangsform hat.“
Ulf: „Du willst ihn doch nicht wieder in den Jäger zurückverwandeln.“

Emely: „Das kann ich wahrscheinlich gar nicht. Aber so kann er nicht bleiben!“
Ulf: „Na dann versuche es eben nochmal.“
Emely: „Drück mir die Daumen.“

Ulf: „Wundervoll. Frische Brötchen. Du bist einfach herrlich.“
Emely: „Ich hab ihn umgebracht! Er ist nur noch Gebäck. Ich bin eine Mörderin. Ich bin nicht besser als die Kinder, die meine Mutter in den Backofen gestoßen haben.“
Ulf: Ach Unsinn!“

Ulf: „Los, noch einmal. Ich weiß, dass Du das kannst!“
Emely: „Nein, lieber nicht. Wer weiß, was ich ihm als nächstes antue. Er hat ja nicht mal auf das Reh geschossen!“
Ulf: „Aber er wollte! Und was könnte noch schlimmer werden?“

Emely: „Oh Du meine Güte! Das sind Mäuse! Jede Menge Mäuse.“
Ulf: „Prima. Er lebt wieder. Und er bietet ein gutes Futter für viele Tiere des Waldes. Die Eulen, Falken, Dachse und Füchse werden es Dir danken.“
Emely: „Und was ist mit den Fröschen?“

Ulf: „Die Frösche retten wir ein anderes Mal.“
Emely: „Ich bekomme die Mäuse doch nie wieder eingefangen.“
Ulf: „Lass es jetzt einfach, Mäuse sind in Ordnung.“
Emely: „Ich bin die schlechteste Hexe der Welt.“

Ulf: „Und die Süßeste. Und jetzt hör auf zu weinen. Du wolltest doch Dämonia besuchen.“
Emely: „Was machst Du da?“
Ulf: „Die Glasflasche kann hier nicht liegen bleiben. Erstens könnte es einen Brand auslösen und zweitens sammle ich die, wasche sie aus und fülle Met darin ab.“

Emely: „Dämonia darf auf keinen Fall erfahren, wie sehr ich das versaut habe.“
Ulf: „Na ich wird es ihr nicht erzählen. Außerdem finde ich, Du hast das gut gemacht.“


zweiter Akt

Zur gleichen Zeit
In Ägypten



Ra: „Bin ich zufrieden, dass wir diese Kairo verlassen haben. Ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern, dass es dort einen Ort gab. Horus und Seth mögen dort gegeneinander gekämpft haben. Aber so viele Menschen…“
Polly: Ja, es sind Jahrtausende vergangen, seit Du Ägypten gesehen hast. Es schockiert mich gelegentlich ja schon, was sich alles während meines eigenen Lebens verändert hat.“

Ra: „Ja, ich hatte damit gerechnet, dass sich Dinge verändert haben, aber ich kenne die Sprache nicht die sie sprechen, die Gebete nicht, die sie singen und diese Kleidung. Wieso kann man nichts mehr von den Frauen sehen?“
Polly: „Das liegt an ihrem Gott, an den sie inzwischen glauben. Der hält es für besser, dass die Frauen verschleiert sind. Mir gefällt das auch nicht.“

Ra: „Aber warum trägst Du auch solche Schleier? Ich weiß, dass Du nicht an den Gott hier glaubst.“
Polly: „Ich denke, man muss die Leute hier nicht provozieren, wenn sie es ebenso möchten.“
Ra: „Oh, ich denke, wir sind angekommen. Das muss meine Pyramide gewesen sein.“

Polly: „Ich hab das Boot gut festgemacht. Ich denke, die Kiste können wir hierlassen.“
Ra: „Ja, hierher scheint kaum jemand zu kommen.“
Polly: „Und wie kommen wir jetzt in die Pyramide?“

Ra: „Hast Du Dich nie gefragt, warum die Sphinx hier gebaut wurde? Wie jede Sphinx hütet sie ein Geheimnis.“
Polly: „Ein Geheimgang?“
Ra: „Ich muss nur noch das Herz des Osiris finden.“

Ra: „Na wer sagts denn? Immer noch an derselben Stelle. Und es funktioniert immer noch.“
Polly. „Und Du erinnerst Dich noch an den Weg?“
Ra: „Ich habe das Labyrinth damals geplant. Vertrau mir.“

Polly: „Ist das dunkel! Wir sollten die Taschenlampen aus dem Rucksack holen.“
Ra: „Am Ende der Treppe ist ein Raum, da machen wir halt.“

Polly: „Wie lange ist die Treppe?“
Ra: „Jetzt müssten wir am höchsten Punkt innerhalb der Pyramide sein.“
Polly: „Ja, höchste Zeit, mich von den Schleider zu verabschieden. Ich seh eh schon kaum was.“
Ra: „Gute Idee. Dann sehe ich Dich auch wieder.“

Polly: „Und bei der Gelegenheit, wird ich mich gleich umziehen. Ich kann doch in den Klamotten kein geheimes ägyptisches Ritual durchführen.“

Ra: „In dem Kleid kann ich Dich nicht oft genug sehen, meine Isis.“
Polly: „Oh ja, wir hatten die schönsten Momente unseres Lebens, als ich es trug. Genau deshalb hab ich es mitgenommen.“

Ra: „Jetzt müssen wir aber weiter. Es dauert noch eine Weile bis zur Grabkammer.“
Polly: „Das hab ich befürchtet.“
Ra: „nun müssen wir hier entlang.“

Polly: „Was sind das für Schätze? Und warum sind die hier?“
Ra: „Oh, es ist eine List, die ich mir erdachte. Wenn Grabräuber nur des Goldes Wegen herkommen, könnten sie das Gold hier mitnehmen ohne meine Ruhe zu stören.“
Polly: „Und die Mumie?“

Ra: „Oh, das war mein Schatzwächter. Er bestand darauf, das Gold auch nach meinem und seinem Tod zu beschützen.“

Ra: „Ab jetzt geht es wieder hinunter.“
Polly: „Ich hab es geahnt.“
Ra: „Ja, weit ist es nicht mehr.“

Polly: „Puh, ich sollte wieder mehr trainieren und weniger am Computer sitzen.“
Ra: „Am liebsten würde ich Dich auf Händen tragen.“
Polly: „Aber lieber nicht die Treppe hinunter. Außerdem hast Du ja schon den Rucksack.“

Ra: „Das ist die Grabkammer.“
Polly: „Hat sie auch einen geheimen Eingang.“
Ra: „Ja, hat sie, aber ich gebe zu, es fühlt sich mulmig an, dort hinein zu gehen.“

Polly: „Aber deshalb sind wir doch hier.“
Ra: „Du hast recht. Wie immer meine Isis. Lass uns hineingehen.“

Ra: „Bei Osiris, da drin haben ich Tausende von Jahren gelegen.“
Polly: „Ab jetzt liegst Du nur noch bei mir.“
Ra: „Lass uns anfangen, bevor ich es mir anders überlege.“

Polly: „Ich glaube nicht, dass ich das lesen kann.“
Ra: „Du hast den Schädel mitgenommen?“
Polly: „Ich hatte so ein Gefühlt, dass ich mitnehmen sollte.“

Ra: „Dann wird es schon seine Richtigkeit haben. Und ich werde den Text lesen.“
Polly: „Und ich?“
Ra: „Siehst Du die Kanopen in den Ecke. Immer wenn ich einen Ansatz gelesen habe, musst Du sie mir in der richtigen Reihenfolge in den Sarkophag stellen.

Polly: „In den Sarkophag? Du willst Dich dort hineinlegen.“
Ra: „Natürlich, ich muss. Und wenn alle Kanopen bei mir sind, musst Du den Deckel schließen und die letzten Zeilen muss ich lesen, wenn ich allein darin bin. Und jetzt gib mir das Papyrus.“

Polly: „Und was wenn es nicht funktioniert?“
Ra: „Dann werde ich in meinem Sarg bleiben.“
Polly: „Sag nicht sowas!“

Ra: „…. Duamutef.“
Polly: „Dein Magen. Auf dass Dir wieder alle Speisen munden.“

Ra: „….Hapi.“
Polly: Deine Lunge, damit Du die Luft des Waldes tief in Dich aufnehmen kannst.“

Ra: „…..Kebechsenuef.“
Polly: „Deine Gedärme, damit die Gefühle in Deinem Bauch Dich leiten können.“

Ra; „…Amset.“
Polly: „Deine Leber mein Liebster, damit sie alles Gift aus Deinem Körper binde.“

Ra: „.... Horus. Schließe den Deckel meine Isis.“
Polly: „Ich liebe Dich.“

Polly: „Jetzt sind nur noch wie beide hier…. Ist schon unheimlich hier so ganz allein. Aber wohl auch nicht anders als der Hexenfriedhof im Wald.“

Schatten: „Du solltest den Deckel nicht zulange geschlossen lassen.“
Polly: „Du bist Anubis. Der Totengott. Bist Du gekommen, um Ra mit Dir zu nehmen.“

Schatten: „Nun, er wird in Anubis Reich wandeln, wenn Du nicht bald den Sarkophag öffnest.“
Polly: „Aber er sagte doch, ich solle warten.“
Schatten: „Vertrau mir und öffne den Deckel.“

Polly: „Mein Liebster, geht es Dir gut?“
Ra: hust „Ja, meine Isis. Aber hol mich schnell hier raus!“

Polly: „Dein Gesicht! Deine Augen! Es hat funktioniert.“
Ra: „Aber ich muss diese Bandagen loswerden, in die sie mich damals gewickelt haben. Sie brennen auf der Haut wie Salz in einer Wunde.“

Polly: „Ich kann es immer noch nicht glauben. Ich hätte nicht gedacht, dass Du so jung warst und so … hübsch.“
Ra: „Nicht in Ansätzen so wunderschön wie Du meine wundervolle Polly.“

Ra: „Aber woher wußtest Du, dass ich den Deckel nicht allein aufbekam?“
Polly: „Der Schatten von Anubis hat es mir gesagt. Dort drüben.“
Ra: „Du bist nicht Anubis. Du bist Imotep. Wie kommst Du hierher?“

Imtep: „Aber ich war doch jeden Tag hier, seit ich Dich hier begraben habe und habe gewartet, dass Dich jemand in Dein Leben zurückbringt.“
Ra: „Aber das ist so lange her. Wieso bist Du noch am Leben?“

Imotep: „Es ist nicht so lange her, wie Du vielleicht glaubst. Aber ich erzähle es Dir nicht hier drin.“
Ra: „Polly, ich verstehe das nicht.“
Imotep: „Ich erwarte Euch draußen.“

Polly: „Das ist doch alles egal. Hauptsache Du bist am Leben und wir beide sind zusammen.“
Ra: „Ja, meine Isis, lass uns erstmal hinausgehen. Ich möchte die Sonne wieder mit meinen eigenen Augen sehen. Und Dich in ihrem Licht.“
Polly: „Gut, dass der seltsame Kerl sein Licht hier vergessen hat. Hoffentlich findet er dann noch hinaus.“

Ra: „Imotep hat diese Pyramide gebaut mit all ihrem Zauber. Er findet hinaus.“