Willkommen im Traumwald
Mythen und Märchen

die Sache mit dem Urlaub 13

Kommt Zeit, kommt Zeitmaschine

Erster Akt

Unter dem Vulkan
Am nächsten Abend


Imo: „Nun, ich denke, das müsste es gewesen sein.“
Victor: „Unglaublich! Eine Zeitmaschine.“
Imo: „Das klingt, als würde sie Zeit herstellen..“

Victor: „Jetzt müssten wir sie testen. In welche Zeit möchtest Du reisen?“
Polly: „Ich glaube nicht, dass es eine gute Idee wäre, wenn einer von uns die Maschine testet. Wir wissen ja nicht, ob sie einwandfrei funktioniert.“
Imo: „Und ich möchte nicht, das mein Schädel jetzt schon in der Vorzeit landet.“

Polly: „Stimmt ja, Gladys meinte, die hätte ihn bei einer Saurierausgrabung gefunden.“
Victor: „Dinosaurier… Warum lassen wir nicht Fred und Ginger die Maschine testen?“
Polly: „Aber wohin?“

Victor: „Nach Hause. In ihre Zeit. Das ist fantastisch!“
Imo: „Kannst Du mir sagen, wie viele Jahre ich die Zeit zurückjustieren muss?“
Victor: „Ra, holst Du die beiden mal!“

Polly: „Nun ich denke, vor ca. 80 Millionen Jahren dürfen die beiden sich am wohlsten fühlen.“
Ra: „Kommt Ihr beiden. Ihr macht jetzt einen Ausflug.“

Imo: „Das ist eine verdammt lange Zeit. Ich denke, wir sollten erstmal mit einem der Reptilien beginnen.“
Victor: „Ja, fangen wir mit Ginger an.“

Polly: „Ra, schaffst Du es, dass sie in die Maschine geht?“
Ra: „Ich denke schon, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie das möchte.“
Victor: „Ach, unsere Kleine schafft das schon.“

Imo: „Eine wirklich interessante Spezies. Auch wenn ich doch ungern von einem solchen Wesen verspeist werden würde, bevor ich meine Aufgabe erfüllt habe.“
Polly: „Bist eine Gute.“
Victor: „Ja, ich denke von den Sauriern können wir noch viel lernen.“

Ra: „Ganz ruhig. Dir passiert nichts.“
Imo: „Ich denke jetzt habe ich den richtigen Zeitpunkt.“
Victor: „Ist das aufregend!“

Ra: „Hoffentlich tut ihr das nicht weh.“

Victor: „Sie ist weg.“
Polly: „Woher wissen wir ob es funktioniert hat?“
Imo: „Ich fürchte gar nicht.“

Polly: „Das heißt, sie könnte auch in der falschen Zeit gelandet sein oder nirgends angekommen sein, oder einfach tot sein?“
Imo: „Wenn man genau drüber nachdenkt… ja!“
Victor: „Das Problem ist, das Ginger dort wo sie jetzt ist, keinen Apparat hat um zurück zu kommen. Und selbst wenn sie ihn hätte, ihn nicht bedienen könnte.“

Ra: „Nein, ich weiß auch nicht, wo Deine Freundin ist.“

Victor: „Ich fürchte, an diesem Problem werden wir noch länger zu knabbern haben.“
Imo: „Zum Glück haben wir noch dass Männchen für einen weiteren Test.“
Ra: „Nein! Ginger und Fred sind auch Wesen mit Gefühlen. Und die beide mögen sich. Und wo immer sie jetzt ist, er sollte da auch sein!“

Ra: „Wenn sie wirklich in der falschen Zeit gelandet ist, sollte sie dort nicht allein sein.“
Imo: „Du hast Recht! Die Zeit ist noch eingestellt. Nichts ist schlimmer, als ganz allein zu sein.“

Imo: „Werdet glücklich ihr beiden! Wo auch immer ihr jetzt seid.“

Ra: „Auf wiedersehen.“
Imo: „Ich wünschte, ich hätte auch eine meines Volkes mitnehmen können.“
Victor: „Das würde vieles vereinfachen.“

Imo: „Ich bin jetzt seit mehreren Jahrtausenden auf diesem Planeten. Ich werde hier sterben, ganz allein. Selbst wenn ich noch einmal zurückkäme, würde ich es wohl nicht mehr schaffen, allein meine Welt zu retten.“
Polly: „Ach Imo. Wir werden Dir helfen, so gut wir können. Du bist nicht allein.“

Victor: „Stimmt, wenn Du Nachwuchs hättest, könntest Du ihnen alles beibringen, damit selbst solltest Du sterben, jemand deine Aufgabe beenden kann.“
Polly: „Könnten wir nicht? Ich meine, ich konnte ja auch von Ra schwanger werden.“
Imo: „Aber auch wenn er gewissermaßen tot war, seid ihr doch von der gleichen Spezies.“

Imo: „Aber es gibt niemanden meiner Spezies mehr.“
Ra: „Doktor: Haben Sie nicht die Saurier-DNA mit Vogel aufgefüllt?“
Victor: „Gut aufgepasst, Ra. Du hast vollkommen Recht.“

Victor: „Los schieben wir die Zeitmaschine zur Seite. Ich brauche den OP-Tisch.“

Victor: „Deine Spezies. Von welcher Tierart auf Eurem Planeten stammt ihr ab?“
Imo: „Oh, auf Kaja Terrana hat sich niemand mit der Vergangenheit beschäftigt. Irgendwer stellte mal die Theorie auf, dass wir von der Sonne gekommen wären, aber das halte ich für unwahrscheinlich. Eine junge Wissenschaftlerin hat schon nach der Katastrophe verbreitet, dass unserer Vorfahren eine Art blinde unterirdisch lebende Amphibie waren.“

Victor: „Amphibie? Ein Lurch also.“
Polly: „Wie Dämonias Frösche.“
Imo: „Und Ihr glaubt wirklich, das das möglich wäre.“

Victor: „Das werden wir sehen. Legen Sie sich auf den Tisch.“
Polly: „Ist nur ein kleiner Pieks.“
Victor: „Ra! Holst Du die Entwicklungslösung?“

Polly: „Doktor, die Spritze.“
Imo: „Mein Nachwuchs hätte noch Jahre Zeit, hier alles zu lernen und noch andere Dinge als ich zu lernen. Perfekt!“
Victor: „Na erstmal muss ich die DNA entschlüsseln.“

Ra: „Hier Polly.“
Victor: „Ihre Haut ist viel dicker und weicher als unsere.“
Imo: „Es schmerzt trotzdem.“

Victor: „Bring die Probe schnell nach oben, Polly!“
Imo: „Wir werden ein Wasserbecken brauche. Ein Brutbecken mit warmen Wasser.“

Polly: „Meine Güte ist das aufregend!“
Victor: „Vergiss dabei aber nicht Deinen eigenen Nachwuchs.“
Imo: „Sie könnten gemeinsam lernen, wenn sie ähnliche Fähigkeiten entwickeln.“

Ra: „Ich hoffe, Euch beiden geht’s gut.“


Mittleres Kreidezeitalter
Auf den Gebiet des heutigen Osteuropa



"Brrruu?"

"Brrruuuuhhh?"

"Brruu?"
"Brrruuhh!"

"Brrrruh."
"Brruu."

"Bru!"

"Brrru?"

"Ki Ki?"

"Bruuh?"
"Kiki."

"Ki Ki!"
"Brrruuuh?"
"Brrruuu."

"Ki ki."
"Brrruu."

"Ki Ki!!"

"Brrruuhh?"
"Kiki."

"Brrruu."
"Brrruuu?"

"Brrrruuuh."
"Brrruuuhh."

"Brrruuu."
"Ki ki."

"Bruh!"
"Kiki."
"Brrruuuhh."
"Brrruuuh."

"Brruuuh."
"Brrruuu?"
"Brruuh."

"Ki Ki."


zweiter Akt

Am nächsten Vormittag
Auf der Rückseite des Vulkans


Polly: „Geh weg aus der Strahlung Polly – haben sie gesagt! Das ist gefährlich Polly – haben sie gesagt! Ach möchtest Du nicht draußen spazieren gehen Polly- haben sie gesagt! Die frische Luft wird Dir gut tun Polly – haben sie gesagt!!

Polly: „Ach und nimm das Faunarium mit, falls Du zufällig eine Amphibie findest Polly – haben sie gesagt! Möchtest Du das Fangnetzt auch mitnehmen? Das macht Dir sicher Spaß Polly – haben sie gesagt!“

Polly: „Ja, warum sollte auch die Computerexpertin an ihrem Arbeitsplatz sein? Schickt sie doch raus in die Natur zum Angeln! Und dass nennen Sie dann Schwangerschaftsurlaub!“
Pilzchen: „Huhu!“

Polly: „Huch. Ist da jemand?“
Pilzchen: „Hier unten. Such mich doch!“

Pilzchen: „Was machst Du hier? Und warum bist Du so schlecht gelaunt?“
Polly: „Ich soll einen Frosch fangen. Für Imos Kind?“
Pilzchen: „Imo hat ein Kind? Und das isst Frösche?“

Polly: „Nein nein, Imo soll erst ein Kind bekommen und dazu brauchen wir einen Frosch. Als Mama gewissermaßen.“
Pilzchen: „Oh. Na dann helfe ich Dir, eine besonders hübsche Froschmama zu fangen.“
Polly: „Danke Pilzchen. Mein Rücken tut mir eh schon weh.“

Pilzchen: „Schau nur! Ist die nicht wunderschön! Die gefällt Imo bestimmt!“
Polly: „Na ich denke kaum, dass er sie heiraten wird. Wir brauchen nur etwas DNA von ihr. Tu sie schnell in die Probenbox.“
Pilzchen: „Och Schade. Vielleicht ist sie ja eine verzauberte Prinzessin.“

Polly: „Na eher eine verzauberte Umweltverschmutzterin wie ich unsere Dämonia kenne.“
Pilzchen: „Hihi. Na ob die dann eine gute Mama ist?“
Polly: „Ich denke, Imo wird seinen Nachwuchs selbst aufziehen.“

Polly: „Aber eigentlich hoffe ich, dass es einfach ein hübscher Frosch ist. Ich habe keine Ahnung, in wieweit Magie tatsächlich die DNA verändert.“
Pilzchen: „Kann Dämonia die Fröschin nicht in eine Imo-Frau verzaubern?“
Polly: „Ich habe keine Ahnung. Aber alles was auf diesem Planeten existiert hat irgendeine gemeinsame evolutionäre Wurzel. Daher kann man die Form verändern. Aber Imo ist von einem anderen Planeten und das Ergebnis einer anderen Evolution. Ich denke, das könnte nicht einmal Dämonia.“

Pilzchen: „Aber ein Kind kann Imo mit dem Fröschchen haben?“
Polly: „Das bekomme ich schon hin!
Pilzchen: „Du bist eine tolle Hexe!“

Polly: „Ach Unsinn. Ich bin Wissenschaftlerin!“
Pilzchen: „Warte! Ich bring die Froschmama zum Labor.“
Polly: „Danke Pilzchen.“

Pilzchen: „Wie nennen wir sie?“
Polly: „Wie wärs mit Goldi?“

Dritter Akt

In der darauffolgenden Nacht
Im böhmischen Traumwald


Betty: „Angeln?“
Vlad: „Ja, Schlornz meinte, das wäre sehr entspannend?“
Betty: „Und was machst Du mit den Fischen?“

Vlad: „Schlornz sagt, er fängt nie welche. Er sagt, es ist viel toller, hinterher von denen zu erzählen, die er beinahe gefangen hätte.“
Betty: „Und wenn Du doch einen fängst?“
Vlad: „Dann können wir ihn den beiden ja zum Frühstück mitbringen.“

Betty: „Oh sieh nur Vlad. Ist dieser See schön. Und wie das Mondlicht darauf schimmert.“
Vlad: „Fast so schön wie Du.“
Betty: „Und es gibt sogar Schwäne.“

Eulalie: „Nein schau nur, die beiden schon wieder.“
Eugenia: „Ja schlafen die denn nie?“
Eulalie: „Bin ja gespannt, dass die heute wieder für einen Unsinn machen.“

Vlad: „Und es gibt Eulen!“
Betty: „Oh, ich mag Eulen.“
Vlad: „Du verstehst sie ja auch nicht!“

Vlad: „Was hat Jasmin Dir da eigentlich mitgegeben?“
Betty: „Das wirst Du gleich sehen. Ich muss das nur noch aufpusten.“
Vlad: „Na viel Spaß dabei. Du erinnerst Dich, das wir nicht atmen?“

Eugenia: „Der will angeln? Hier? Und das mitten in der Nacht?“
Eulalie: „Na er wird schon sehen, was er davon hat. Wie kann man keine Eulen mögen?“
Eugenia: „Ich mag sie eh viel mehr.“

Herr Bubo: „Guten Abend die Damen.“
Eugenia: „Ach Herr Bubo. Hihi. Wie nett, das sie uns besuchen.“
Eulalie: „Es ist uns eine Ehre.“

Herr Bubo: „Was treibt Ihr denn gerade?“
Eulalie: „Ach nichts.“

Einige Zeit später

Vlad: „Was IST das?“
Betty: „Ein kleines Boot.“
Vlad: „Sehr klein. Zwergengröße könnte man sagen.“

Betty: „Aber sehr entspannend. Und wie ist das Angeln so?“
Vlad: „Jetzt wo Du es sagst, es fühlt sich an, als wenn an der Angel was zieht.“
Betty: „ist es dann nicht der Sinn der Sache, es rauszuziehen?“

Herr Bubo: „Ihr beobachtet doch wohl nicht die Vampire dort unten?“
Eulalie: „Wir?“
Eugenia: „Welche Vampire?“

Vlad: „Oh Du meine Güte, was für ein großer Fisch!“
Betty: „Fischblut schmeckt aber nicht.“
Vlad: „Ich dachte, den bringen wir Schlornz und Jasmin mit.“

Betty: „Schau lieber, wie zutraulich diese Schwäne sind.“
Vlad: „Wahrscheinlich hätte er gern den Fisch.“
Betty: „Ich glaube, Schwäne Fressen gar keinen Fisch.“

Schwan: „Was fällt Euch eigentlich ein?“
Vlad: „Äh….“

Schwanenmaid: „Also so geht das nicht. Ihr könnt nicht einfach aus Spaß hier meine Freundin umbringen wollen.“
Vlad: „Deine Freundin? Wir haben dem anderen Schwan doch gar nichts getan.“
Schwanenmaid: „Der andere Schwan ist mein Mann. Ich rede von dem Fischmädchen!“

Eulalie: „Hihi. Gib‘s ihm“
Eugenia: „Geschieht ihm ganz Recht!“
Herr Bubo: „Also meine Damen! Das geht uns gar nichts an.“

Schwanenmaid: „Meine Freundin Lachsia wohnt in diesem See. Und Sie haben nicht das Recht dazu, ihr wehzutun!“
Vlad: „Das war nicht meine Ansicht.“
Schwanenmaid: „Dann lassen sie die Arme bitte wieder frei.“

Betty: „Sein Sie nicht böse lieber Schwan. Mein Gatte wollte eigentlich gar nichts fangen.“
Schwanenmaid: „Und warum hat er dann geangelt?“
Vlad: „Nur zur Entspannung. Mach‘s Gut Lachsia.“

Vlad: „Und es tut mir leid.“
Schwanenmaid: „Bis später.“
Betty: „Ja, macht Euch noch einen schönen Morgen.“

Lachsia: „Danke.“
Betty: „Ist doch faszinierend, wen man alles so kennenlernen kann.“
Schwanenmaid: „Es gibt Teile der Welt, in denen Dich schon längst eine Hexe in eine Kröte verwandelt hätte!“

Vlad: „Ja, bei uns zu Hause z.B.“
Betty: „Ich passe auf, das das nicht mehr vorkommt.“
Vlad: „Es war sowieso nicht so entspannend, wie ich gehofft hatte.“

Schwanenmaid: „Dann ist ja gut.“
Betty: „Schönen Abend noch.“
Vlad: „So. was jetzt?“

Herr Bubo: „Hoffentlich ist bald wieder Ruhe im Wald.“
Eugenia: „Also wenn ich was davon mitbekommen hätte, würde ich sagen, sie war nicht streng genug.“
Eulalie: „Ich hab ja nicht hingesehen. Aber wenn ich es hätte, würde ich Dir natürlich Recht geben.“

Vlad: „Was tust Du?“
Betty: „Ach, wenn Du keinen Spaß mehr hast, habe ich auch keinen.“
Vlad: „Ach mein Mondlicht.“

Betty: Jetzt muss ich nur noch die Luft aus dem Boot bekommen.“
Betty: „Hey Vald, jetzt kannst Du auch von dem Fisch erzählen, den Du fast gefangen hast.“
Vlad: „Oh ja. Er war über eine Meter lang.“
Betty: „Und er hatte riesige Zähne und wollte mein Boot fressen.“

Betty: „Apropos Essen. Ich hab Hunger.“
Vlad: „Ich auch.“
Betty: „Aber bitte keine Fische.“

Herr Bubo: „Nun meine Damen, ich werde mich verabschieden. Da warten noch ein paar Mäuschen auf mich.“
Eugenia: „Waidmanns Heil.“
Eulalie: „Und beehren Sie uns bald wieder.“

Eugenia: „Na endlich ist der weg! Ich dachte schon, der fliegt gar nicht mehr.“
Eulalie: „Hast Du das blöde Gesicht von dem Vampir gesehen, als die Schwanenmaid vor ihm stand?“
Eugenia: „Ja, die haben nicht nur keine Ahnung vom Minigolfspielen.“

Eulalie: „Aber durchaus unterhaltsam.“
Eugenia: „Oh ja, ich hoffe, die kommen bald wieder.“

vierter Akt

Dr. Evils Labor
Einige Wochen später


Victor: „So noch eine letzte Injektion mit der Amphibien-DNA.“
Imo: „Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich nicht der letzte meiner Spezies bin.“
Ra: „Wir sollten Goldie dann aber auch wieder freilassen.“

Imo: „Dann schnell mit dem Ei zurück ins warme Wasser. Es darf nicht austrocknen.“
Ra: „Hm. In Polly ist es für ihr Baby sicher bequemer als in so einem Ei.“
Victor: „Wie lange wird es dauern bis es schlüpft?“

Imo: „Nicht sehr lange, da es erstmal in einem Larvenstadium zur Welt kommt und sich dann außerhalb des Eies weiterentwickelt.“
Victor: „Das ist ja aufregender als bei den Dinos.“
Ra: „Hier ist das Wasserbettchen.“

Victor: „Ich würde ja zu gern eine Sonographie machen.“
Ra: „Hat er bei Polly auch. Man konnte sehen, wie das Kleine am Daumen genuckelt hat. Das war so süß“
Imo: „Oh, interessant wäre es natürlich, wie sie aussehen, bevor sie schlüpfen.“

Victor: „Oh, gab es keine pränatalen Untersuchungen auf Kaja Terrana?“
Imo: „Nein, das hatte keinen wirklichen Nutzen. Spannend wurde es erst, wenn das Larvenstadium beendet war und sie begannen zu lernen.“
Ra: „Vielleicht können unsere Kinder dann zusammen spielen.“

Victor: „Interessante Anatomie.“
Imo: „Spielen? Unsere Kinder spielen nicht.“
Ra: „Warum denn das nicht?“

Victor: „Die Daten muss ich erstmal auswerten.“
Imo: „Weil es so viel zu lernen gibt. Und ich weiß nicht mal, wie ich ihm alles Wissen meines Volkes vermitteln kann. Ich habe ja nur auf meinem Gebiet gelernt.“

Ra: „Oh ich denke, ich werde viel mit meinem Kind spielen. Ich fand es als Kind schlimm, dass alle erwarteten, ich würde mich auch verhalten wie der Pharao, der ich einmal werde.“
Victor: „Ich denke Polly und Du, ihr werden gute Eltern.“

Ra: „Na ich bring mal Goldie zum Teich zurück.“
Victor: „Ich habe gelesen, kleine Kinder lernen auch im Spielen.“
Imo: „Ich habe oft die Kinder im alten Ägypten beobachtet. Nach Lernen sah das nicht aus. Aber erstmal muss es ja schlüpfen.“

Imo: „Und dann muss es durch das Larvenstadium. Das es Größtenteils im Wasser verbringen wird. Und wenn es dann ausgewachsen ist, wird es kaum noch spielen wollen.“
Victor: „Aber ist es im Larvenstadium nicht ein Kind?“

Imo: „Na lassen Sie sich überraschen Victor. Jetzt sollten wir uns erstmal weiter um die Zeitmaschine kümmern.“
Victor: „Dämonia hat sowas angedeutet, das die zeitaktive Strahlung nicht gut für Pollys Baby sein könnte. Ich frage mich, ob es auch Einfluss auf Deinen Nachwuchs haben wird?“

Imo: „Ich denke nicht. Große Teile unseren Planeten bestanden aus Chronomatium.“
Victor: „Mir fehlen meine Dinos.“