Willkommen im Traumwald
Mythen und Märchen

die Sache mit dem Urlaub 3

Dinge ändern sich

erster Akt

Einige Zeit später
im Keller der Zwerge

Leises Schnarchen

Betty: „Vlad, wach auf!“
Vlad: „Wie spät ist es?“

Vlad: „Welcher Tag ist heute? Wie lange haben wir geschlafen?“
Betty: „Ich habe keine Ahnung. Aber so erholt habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Und so hungrig.“

Vlad: „Was machst Du?“
Betty:“ ich schau mal, ob noch was von den Blutkonserven da ist.“
Vlad: „Guter Plan, mein Mondlicht!“

Betty: „Ach nein, das haben wir getrunken, bevor wir eingeschlafen sind.“
Vlad: „Nicht schlimm, dann essen wir auswärts.“

Betty: „Au ja. Wir waren schon so lange nicht mehr aus.“
Vlad: „Jetzt fängt unser Urlaub richtig an!“

Betty: „Schnell, lass uns nach oben gehen.“
Vlad: „Ich hoffe, es ist Nacht.“


Gleich danach in der Hütte

„Vlad: „Gut es ist Nacht, aber wo sind unsere Gastgeber?“
Betty: „Na vielleicht schlafen Zwerge nachts.“

Betty; „Nein, hier sind sie auch nicht. Seltsam.“
Vlad: „Vielleicht machen sie Urlaub?“
Betty: „Während wir hier sind?“

Vlad: „Ich wüßte zu gern, wie lange wir nun geschlafen haben?“
Betty: „Oh nein! Eine Hiliablüte. Es muss schon kurz vor Nagara sein.“

Vlad: „Draußen sieht es aus, als wäre Nagara schon hier gewesen. Alles liegt voller Schnee. Da steht sogar ein Schneemann vor dem Fenster!“
Betty: „Ehrlich? Es liegt Schnee? Lass uns raus gehen.“

Vlad: „Ja, lass uns spazieren gehen, mein Mondlicht! Und vielleicht finden wir unterwegs auch etwas zum Abendbrot.“
Betty: „Das wird unser allerschönster Urlaub überhaupt.“

Vlad: „Hui, das ist aber kalt draußen?“
Betty: „Wir sind Vampire, wir frieren nicht!“
Vlad: „Das hab ich wohl vergessen?“

Betty: „Was für ein süßer Schneemann.“
Vlad: Nur schade, dass er kein Blut hat.“


Vierter Akt

Am nächsten Abend

Betty: „Heute scheint jemand da zu sein. Es ist Licht im Haus.“
Vlad: „Feuerschein. Ich hoffe, es brennt nicht!“

Betty: "Ah, der Kamin.“
Vlad: „Wer seid Ihr?“
Ondrej: „Oh Verzeihung, Mein Name ist Ondrej. Schlornz bat mich, hier Essen zu machen für die Herrschaften. Die Zwerge sind irgendwo hin unterwegs. Irgendwas bei den Weihnachtswichteln, glaube ich.“
Betty: „Essen? Ich hoffe nicht den Fisch da.“

Ondrej: „Die Fische sind gerade frisch gefangen. Ich wollte sie für Euch braten.“
Vlad: „Wir machen uns nicht so viel aus gebratenem Fisch.“
Betty: Wir essen lieber auswärts.“
Vlad: „Ich werde erstmal die Fensterläden schließen.“

Ondrej: „Ich mag den Fisch ja roh auch lieber. Der Hund auch.“
Betty: „Hund?“
Ondrej: „Ja so ein Dackel, den Jasmin seit einiger Zeit hat.“
Betty: „Igor! Ich hab Dich vermisst.“
Vlad: „Na irgendwo musste er ja sein. Zwerge essen soweit ich weiß keine Hunde.“
Ondrej: „Nein, die beiden bestimmt nicht.“

Betty: „Ist das Deine Geige?“
Ondrej: „Ja, natürlich. Ich bin ein Wassermann!“
Betty: „Spielst Du uns etwas? Wir haben schon so lange nicht mehr getanzt.“
Vlad: „Darf ich bitten?“

Musik
Betty: „Mir wird schwindlig.“
Vlad: „Dann fange ich Dich auf, mein Mondlicht.“

Vlad: „Ich kann nicht mehr! Lass uns setzen.“
Betty: „Schade. Es war so schön.“
Vlad: „Nächstes Mal wieder. Aber ich bin eben auch keine 700 Jahre mehr. Ondrej, weißt Du, das Betty auch spielen kann?“
Betty: „Aber lange nicht so gut. Ich klimpere nur ein wenig.“
Ondrej: „Oh würde ich aber gern hören.“
Musik
Ondrej: Ich hoffe, die Pfeife stört nicht.“
Vlad: „Naja, wir sind Vampire, wir können nicht mehr an Lungenkrebs sterben.“

Ondrej: „Und ihr seid hier im Urlaub?“
Vlad: „Ja, wir wissen nur noch nicht, was wir uns hier ansehen wollen?“
Betty: „Außerdem brauche ich noch ein neues Kleid.“
Ondrej: „Naja, drüben in Traumstadt ist gelegentlich Mitternachtsshoppen im Einkaufscenter. Und ansonsten, kann ich Euch hier einiges zeigen, wenn Ihr wollt.“

Betty: „Danke, dass ich spielen durfte.“
Ondrej: „War sehr schön.“
Vlad: „Also wenn es Dir nichts ausmacht, würden wir uns freuen, wenn Du uns die Gegend zeigst.“

Betty: „Aber jetzt müssen wir langsam ins Bett.“
Vlad: „ja es wird schon wieder Hell draußen.“
Ondrej: „Träumt was Schönes ihr beiden. Bis morgen.“

zweiter Akt

Monate später
Mitten im Atlantik


„Ist das so langweilig!“ Captain Schneeflöckchen steht am Bug des Schiffes und schaut auf das trübe Wasser.
„Laaaangweilig“ krächzt Captain Bunnys Papagei von oben
„Captain, kleine Inseln voraus!“ ruft Bootsmann Senfsamen aufgeregt.
Bohnenblüte seufzt erleichtert. „Na endlich!“
„Oh nein! Wir sollten da unbedingt vorbeifahren. Da sind Nixen. Die sind sehr gefährlich.“ Warnt Jimmi.
„Das ist mir egal! Alles ist besser als weiter monatelang nur Wasser.“ Senfsamen hört sich sehr energisch an.

„Die können zaubern. Die verführen einen und verwandeln einen in Seeungeheuer.“ Besteht Jimmi.
„Zaubern? Na das ist doch mal eine gute Nachricht. Wir sollten hier unbedingt ankern.“ Wendet sich Captain Bunny an Captain Schneeflöckchen. So ganz ist diese sich noch nicht sicher, ob es wirklich gut ist, zwei Captains an Bord zu haben
„Laaangweilig. Aaaalles laaaangweilig“
„Spinnweb! Das Ruder zurück.“ Kommandiert Captain Schneeflöckchen. Schließlich ist sie der Captain
„Ai ai, Captain.“ Und Spinnweb manövriert die Dragonfly zurück.

„Den Weibern kann man nicht trauen, Captain! Captain?“ grummelt Motte.
Bohnenblüte räuspert sich ärgerlich. „Ich dachte wir wären Freunde?“
„Ich meine doch die Nixen!“
„Achso.“ Da ist Bohnenblüte aber beruhigt.
„Hey da!“ ruft Captain Bunny zu den Nixen hinüber.
„Huhu!“ Rufen die Nixen zurück. Und das klingt sooo schön.
„Warum möchtest Du wie ein Hase aussehen?“ fragt eine der Nixen
„Glaubt mir, das will ich gar nicht. Könnt ihr mir nicht helfen?“ Captain Bunny ist begeistert. Endlich einer, der sie versteht!

„Oh nein Captain, vertrauen Sie denen ja nicht.“ Ruft Jimmi ihr zu.
„Die sehen doch nett aus, vielleicht können die unsere Freunde sein.“ Fragt Bohnenblüte kleinlaut.
„Also Erster Offizier Bohnenblüte, Wir sind Piraten und nicht unterwegs, um irgendwelche Freundschaften zu schließen.“ Belehrt sie Senfsamen.
„Ich schon.“ Beharrt Bohnenblüte, während Captain Schneeflöcken nur mit dem Kopf schüttelt.
„Wir könnten Dir schon helfen.“ Sagt die eine Nixe. Also eigentlich singt sie fast.
Aber nur wenn ihr und dafür auch etwas gebt.“ Säuselt die zweite Nixe.
„Ich wußte es! Ich wußte es!“ triumphiert Jimmi. „Gleich werden sie einen von uns für immer auf dem Meeresgrund einsperren!“
„Nun sei doch ruhig, Schiffsjunge!“ schimpft Captain Bunny und hüpft an Land. „Was möchtet ihr dafür?“
Die erste Nixe lächelt süß. „Einen Kuss.“
„Von MIR?“ fragt Captain Bunny
„Nein, von einem der Männer.“ Trällert die Nixe.
„Ich bitte, Ich bitte!!!!“ruft auf einmal Jimmi.
„Was ist denn mit Dir los? Ich dachte die Nixen sind böse und verzaubern einen?“ Bohnenblüte ist irritiert.
„Du, ich bin jetzt seit 300 Jahren tot, seit 300 Jahren Schiffsjunge und seit ich hier bin untot… denkst Du wirklich dass es eine Verschlechterung wäre, in ein Seeungeheuer verwandelt zu werden?“
„Das kommt gar nicht in Frage! Ich bin hier ranghöher. Wenn jemand die Nixe küsst, dann bin ich das!“ Senfsamen klettert siegessicher von Bord.
„Nein ich! Ich hab die älteren Rechte!“ ruft Jimmi und klettert hinterher.

„Es reicht! Bootsmann Senfsamen! Du küsst die Nixe!“ bestimmt Captain Schneeflöckchen.
„Ach menno.“ Jimmi setzt sich hin und nimmt mal wieder einen Schluck aus der Flasche, während Senfsamen sich der Nixe nähert. Die drückt ihm einen Schmatzer auf. Senfsamen wird ganz anders und er muss sich auch erstmal setzen,

Die ungeküsste Nixe schleicht sich zu Jimmy hinüber.
„Ach, ich hätte lieber Dich geküsst.“ Flüstert sie ihm zu.
Die erste Nixe lacht und wendet sich wieder an Captain Bunny. „Sieh in diesen Spiegeln, der immer die Wahrheit zeigt.“

Das läßt sich Captain Bunny nicht zweimal sagen. Sie sieht hinein und sie sieht ihr Gesicht, wie sie es in Erinnerung hatte. Und als sie wieder aufsieht ist auch sie wieder aus, wie sie sollte!
„Jetzt reicht es aber. Lasst uns weiterfahren!“ Spinnweb grummelt. „Wieder kein Schatz!“
„Du hast Recht! Alle wieder an Bord! Und volle Segel in den Wind!“ Ruft Captain Schneeflöcken zu den anderen herüber.

„Mit denen will ich gar nicht befreundet sein!“ Bohnenblüte will Senfsamen lieber wieder an Bord haben.
„Ich sag doch, die Fisch-Weiber bringen nur Ärger. Achja, die Fischsuppe ist fertig!“ Jetzt ist für Motte wieder alles in Ordnung.
„Auf Wiedersehen!“ winkt Senfsamen den Nixen noch zu, als er an Bord schankt.
„Lebt Wohl. Und noch viel Spaß!“ winken die Nixen der Dragonfly hinterher.
„Auf Wiedersehen.“ Schnieft Jimmi. Er möchte am liebsten da bleiben. Aber Befehlt ist Befehl.

„Herzlich Willkommen, Captain Bonny“, begrüßt Captain Schneeflöckchen nun die Kollegin nochmal offiziell.
„Wie geht es jetzt weiter?“ Fragt Captain Bonny
„Na wir müssen endlich einen Schatz finden!“ nörgelt Spinnweb!

„Aaaaalles Laaaaangweilig!“
„Ach halt den Schnabel, Lori“

Dritter Akt

Am anderen Morgen
In der Einkaufsstraße in Traumstadt



Polly Tough: „Sehen Sie, Doktor. Wenn wir tatsächlich das Labor renovieren wollen, haben die hier sicher einige Sachen, die wir brauchen können.“
Dr. Victor Evil: „Ja, wir müssen endlich aus dem Zwergenkeller raus. Aber gleich einkaufen?“

Verkäuferin: „Willkommen im Magischen Laborbedarf. Wie kann ich ihnen helfen?“
Dr. Evil: „Wir schauen erstmal.“
Polly: „Also wir bräuchten dringend einige Dinge für ein genmagisches Labor.“

Polly: „Was ist das?“
Verkäuferin: „Ein Strahlungsapparat. Für Röntgen, Taum und andere Strahlen.“
Dr. Evil: „Interessant. Aber haben Sie nicht auch altmodischere Geräte?“

Verkäuferin: „Aber natürlich. Hier hätte ich chirurgisches Werkzeug. Das Skalpell ist so scharf, das es Licht schneidet.“
Polly: „Einen Satz davon sollten sie unbedingt mitnehmen.“
Dr. Evil: „Und was ist mit meinen alten Werkzeugen?“

Polly: „Schauen Sie nur, ein Mikroskop.“
Verkäuferin: „Und hier sind die neusten Tinkturen und Essenzen. Die Rezepte entsprechen dem allerneusten Stand der Forschung.“

Dr. Evil: „ Also Fräulein, ich denke, wir nehmen die Strahlenmaschine, Verbandszeug, die Geräte und von den Essenzen zwei Kisten und was Miss Tough sonst noch so für richtig hält.“
Polly: „Schauen Sie mal, Kätzchen!“

Verkäuferin: „Oh, davon haben wir immer welche vorrätig. Als Familiar, Opfer oder Versuchstier.“
Polly: „Oh nein! Dafür sind die zu süß.“
Dr. Evil: „Liefern Sie uns die Sachen an: Am Vulkan 1.“

Polly: „Aber vielleicht sollten wir ein oder zwei Ratten anschaffen.“
Dr. Evil: „Als Versuchstiere völlig ungeeignet.“
Polly: „Nein, zum Spielen!“
Verkäuferin: „Sie können bei Lieferung bezahlen.“

Dr. Evil: „Ja, Danke.“
Verkäuferin: „Beehren sie uns bald wieder.“

Einige Tage später

Polly Tough: „Die Firma sagt, sie sind fertig.“
Dr. Evil: „Das war eine Zwergenfirma, nicht wahr?“

Polly: „Nein Kobolde. Aber lasst uns reingehen, ich bin schon so gespannt.“
Dr. Evil: „Na zum Glück. Ich bin zu Frieden, dass wir den Zwergenkeller los sind.“
Ra: Also ich mochte den Keller.“

Polly: „Das wirst Du auch mögen, Ra.“
Dr. Evil: „Es sieht modern aus.“

Polly: Jetzt kommt doch erstmal rein.“
Dr. Evil: „ Oh, meine Laborsachen sind hier.“
Polly: „Ja natürlich. Ich habe alles herbringen lassen.“
Ra: „Auch alle ihre Bücher, Herr Doktor.“

Dr. Evil: „Na ich hoffe, die Essenzen vom letzten Experiment sind nicht durcheinander gekommen.“
Polly: Oh schauen Sie nur Doktor, diese kleinen Laptops sind ja umwerfend.“
Ra: „Aber wir können trotzdem noch in der Klickywelt lesen, oder?“
Polly: „Aber natürlich, mein Liebster.“

Polly: „Es geht aber noch weiter. Kommen Sie.“
Dr. Evil: „Sind das Betäubungsgewehre?“
Polly:“Erinnern Sie sich noch an den Vorfall vor einem Jahr?“
Dr. Evil: „ja, ist vielleicht ganz nützlich.“

Dr. Evil: „Was hast Du da eigentlich an?“
Ra: „Ich habe mir meine Sachen aus dem Ägyptischen Museum aus Kairo schicken lassen.“
Polly: „Steht Dir ausgezeichnet.“

Polly: „Kommen Sie runter. Hier unten ist das Labor.“
Dr. Evil: „ Ah, da ist der Strahlenapparat. Aber Wo kommtt das andere alles her?“
Polly: „Das habe ich im Internet bestellt.“
Ra: „Da ist ja mein Sarkophag!“

Polly: „Das ist ein OP-Tisch, zum Proben entnehmen z.B.“
Dr. Evil: „Es ist immer gut, eine Assistentin zu haben, die mitdenkt.“

Dr. Evil: „Da sind ja meine kleinen Lieblinge!“
Polly: „Und schauen Sie, hier ist noch ein weiterer Computer. Damit können Sie hier unten die Daten analysieren.“
Ra: „Haben die Tierchen heute schon gefressen.“
Polly: „Ich fürchte nicht.“

Dr. Evil: „“Ja, die Tiere müssen gefüttert werden. Wo ist mein Kittel?“
Polly: „Ra, magst Du die Tiere füttern?“
Ra: „Natürlich, meine Isis.“

Ra:“Na Ihr beiden Süßen, Zu Hause habe ich immer die heiligen Krokodile meines Vaters gefüttert. Die waren noch gefräßiger als Ihr.“

Polly: „Oben ist noch ein geheimer Raum, den ich Ihnen noch nicht gezeigt habe.“
Dr. Evil: „Also ich weiß nicht, Ra im Kleid ist schon gewöhnungsbedürftig.“
Polly: Also mir gefällts!“

Dr. Evil: „Wo ist jetzt der geheime Raum?“
Polly: „Es ist geheim. Das Geheimnis ist der Bücherschrank.“

Polly: „Die Mechanik befindet sich hinter dem dritten gelben Buch.“
Dr. Evil: „Ist das nicht zu offensichtlich?“

Polly: „Ach Herr Doktor. Hier ist auf jeden Fall der Geheimraum für alle wirklich wichtigen Dinge.“
Dr. Evil: „Und meinen Kittel.“
Polly: „Zumindest können Sie sich hier in Ruhe umziehen.“

Dr. Evil: „Und schon wieder ein Computer. Meine Güte, ist der groß.“
Polly: „Der ist für die DNA-Berechnungen.“
Dr. Evil: „Du scheinst an alles gedacht zu haben.“

Dr. Evil: „Na dann werde ich mich mal umziehen.“
Polly: „Na ich werde mal sehen, wie es um Maras Gesundheitszustand steht.“

Dr. Evil: „Fertig! Und wie bekomme ich die Tür wieder zu?“
Polly: „Das dritte blaue Buch in der Mitte.“

Dr. Evil: „ Miss Tough, die Kobolde haben ganz gute Arbeit geleistet. Schauen Sie nach Ra, ich sehe mich hier mal genauer um.“
Polly: „Schön, wenn es Ihnen gefällt.“

Ra: „Er weiß gar nicht, dass Du alles geplant hast, oder?“
Polly: „Sonst muss er mir noch danken – oder mein Gehalt erhöhen. Das muss ich ihm nicht antuen.“
Ra: „Erinnere mich daran, dass ich den Rest meiner Sachen auch aus Kairo holen lasse.“

Dr. Victor Evil: „Ach diese Polly. Die Kobolde hätten das ohne ihre Vorlagen so nie hinbekommen.“


Noch in derselben Nacht


Dr. Evil: „Ja, alles noch in Ordnung. Langsam bekomme ich Hunger.“
Polly: „Also ich hab hier letztens einen neuen Pizza-Lieferdienst gefunden. Soll ich was bestellen?“
Dr. Evil: „Für mich was mit Pilzen. Und was nimmst Du?“

Polly: „Hm, mal überlegen. Salami mit Erdbeermarmelade.“
Dr. Evil: „Polly???“
Polly: „Äh… also… ich meine Ananas. Schinken mit Ananas. Und die Salami für Ra.“

Ra: „Na habt ihr aufgefressen. Dann werde ich mal bei Euch sauber machen. Mein Vater wollte immer nicht, dass ich die Krokodile saubermache.“

Ra: „Naja, er war der Pharao und ich sollte ja auch mal Pharao werden. Nachdem ich meine Schwester geheiratet hätte. Hier habt Ihr frisches Wasser.“

Ra: „Aber mal ehrlich, wer heiratet schon seine Schwester? Polly ist so viel süßer. Und vor allem nicht meine Schwester.“

Ra: „Nachher lasse ich Euch noch etwas raus. Ich muss erstmal aufräumen.“

Ra: „Ach, die kleinen Dinos sind toll. Noch besser als die heiligen Krokodile! Aber lange nicht so toll wie Polly“

Katie vom Lieferservice Fliegende Pizza; „Es wohnt ja tatsächlich jemand am Vulkan 1. Ich dachte schon, die Jungs wollen mich wieder nur veralbern.“

Katie: „Na, dann hab ich die Pizza ja wenigstens nicht umsonst hier raus gebracht. Bin ja mal gespannt, wer hier wohnt.“

Katie: „Hallo, hier ist die fliegende Pizza.“
Polly: „Ich gehe schon.“

Katie: „Ihre Pizza!“
Polly: „Na, das ja ging ja schnell.“
Katie: „Als Neukunden bekommen sie eine Flasche Wein als Wilkommensgeschenk.“

Katie: „Ihre Bestellung: Eine Salami, eine Hawaii und eine Fungi.“
Dr. Evil: „bringen sie die Pizza schon mal rein, Miss Tough. Ich bezahle.“

Dr. Evil: „Stimmt so.“
Katie: „Danke. Und guten Appetit. Bis zum nächsten Mal.“

  Katie: „Seltsame Leute. Aber nett. Und großzügig.“

Dr. Evil: „Ra, bring die Stühle. Es gibt Essen.“
Polly: „Lecker Pizza. Die riecht schon so köstlich.“
Ra: „Ich bin gespannt!“

Dr. Evil: „Und zur Feier des Tages öffnen wir die Weinflasche.“
Polly: „Ich weiß nicht, ob ich das trinken sollte.“

Polly: „Aber mit Euch anstoßen werde ich auf jeden Fall.“
Dr. Evil: „Es ist gut, dass Du verantwortungsbewusst bist, dann trinke ich eben Dein Glas.“

Polly: „Auf das neue Labor.“
Ra: Auf die Zukunft.“
Dr. Evil: „Auf Euch beide.“

Polly: „Jetzt hab ich aber Hunger.“
Ra: „Dann ran an die Pizza.“
Dr. Evil: „Warum machen die nie Fliegenpilze auf die Pizza?“

Dr. Evil: „Lass es Euch schmecken.“
Ra: Sowas leckeres hatten wir im Alten Ägypten nicht.
Polly: „Mir ist schon wieder übel.“