Willkommen im Traumwald
Mythen und Märchen

die Sache mit dem Urlaub 4

Was machen Vampire im Urlaub?

Erster Akt
 
  Sommer in Transsilvanien
Freigehege hinter dem Vulkan

Ra: „Hey Kylie. Zeit fürs Abendessen.“
Kylie: „Bbbbrrrrrruuuu?“

Ra: „Ja, ich hab Futter für Dich, mein Kleiner. Hast Du Hunger?“
Kylie: Bbbbbrrrrruuu.“

Ra: „He he, nicht so schnell! Lass es mich doch erst hineinbringen und ausladen.“

Ra: „Ach Du bist so ein Lieber. Und es ist so schön hier. Mir gefällt es hier viel besser als in meinem frühen Leben. Dir auch?“
Kylie: „Bbbbrrrruuuu.“

Ra: „So jetzt gibt’s aber erstmal Futter!“
Kylie: „Bbbbbrrrrrruuuu?“

Polly: „Ra, ich hab Dich schon gesucht. Verwöhnst Du Kylie wieder?“
Ra: „Ach er ist so lieb. Ich könnte ihn die ganze Zeit kraulen.“

Ra: „Aber noch viel lieber möchte ich Dich kraulen.“
Polly: „Na dann ist ja gut, ich wollte schon anfangen mir Sorgen zu machen.“

Ra: „Dann friss mal, mein Kleiner. Bis morgen.“
Ra: „Bbbbrrrrruuuu.“

Polly: „Wir müssen doch noch nicht zurück, oder?“
Ra: „Nein, bleiben wir noch etwas hier. Ich mag den Wald.“

Polly: „Ich kann es noch nicht fassen, das wir heiraten werden.“
Ra: „Dann wirst Du endlich meine Königin.“
Polly: „Schade, dass Deine Familie nicht dabei sein kann.“

Ra: „Naja, sie sind vor einigen tausend Jahren gestorben. Aber seit 300 Jahren sind Vlad und bettx meine Familie.“
Polly: „Ja, die sollten wir einladen, auch wenn sie gerade unterwegs sind. Ohne sie hätten wir uns nie kennengelernt.“
Ra: „Was ist mit Deiner Familie?“

Polly: „Ich war noch ein kleines Kind, als meine Mutter und mein Vater dem wütenden Mopp zum Opfer fielen.“
Ra: „Das ist ja furchtbar.“
Polly: „Naja, Lady Dinosaur hat mich aufgenommen und später kam ich zu Dr. Evil. Und jetzt habe ich ja Dich!“

Ra: "Und ich gebe Dich nie wieder her."

Zweiter Akt

Derweil im Böhmischen Traumwald

Betty: „Oh, Vlad, schau nur der Mond! Was für eine wunderschöne Nacht.“
Vlad: „Das ist sie. Wir sollten viel öfter spazieren gehen.“

Betty: „Meinst Du, sie werden uns vermissen, wenn wir einfach so weggegangen sind.“
Vlad: „Ach, als wir aufwachten waren sie doch auch fort. Die Zwerge schlafen sicher.“

Vlad: „Ah, Ondrej scheint noch wach zu sein.“
Betty: „Huhu, Ondrej!“
Ondrej: „Grüßt Euch, ihr zwei.“

Ondrej: „Die Dame sieht heute wieder bezaubernd aus.“
Vlad: „Das tut sie doch immer.“
Betty: „Hört auf, ich wird ja ganz blass.“

Ondrej: „Sagt mal, könnt ihr eigentlich schwimmen?“
Vlad: „Naja, zumindest können wir nicht ertrinken.“
Betty: Oh, ich bin früher gern geschwommen.“

Ondrej: „Ich hab überlegt, ob ihr mal mein Zuhause sehen wollt.“
Betty: „Ja gerne. Ist sicher spannend.“
Ondrej: „Ich hab was für Euch besorgt.“

Vlad: Du wohnst in dem kleinen Teich?“
Ondrej. „Lasst Euch nicht von Äußerlichkeiten täuschen. Der Teich sehr tief und unten viel größer.“
Betty: Also die Brille setze ich nicht auf, damit ruiniere ich meine Haare.“

Betty: „Ich bin sooo lange nicht mehr geschwommen.“
Vlad: „Hey Betty, warte.“


Ondrej: „Willkommen in meinem Teich.“
Betty: „Das ist ja traumhaft.“
Vlad: „Und hier wohnst Du ganz allein?“

Ondrej: „Nein, ein paar Nixen leben hier auch. Ich kann sie Euch ja mal vorstellen.“
Vlad: „Das wird sicher interessant. Nixen habe ich noch nie getroffen.“
Betty: „Guten Abend.“

Ondrej: „Das sind Vlad und Betty aus der Trockenweld.“
Hechtus: „Guten Abend. Setzt Euch doch.“
Forella: „Ondrej, wo warst Du denn die letzten Tage wieder?“
Barscha: „Bleibt Ihr bei uns?“

Vlad: „Nein, wir sind nur zu Besuch hier.“
Betty: „Aber hübsch habt ihrs hier.“
Ondrej: „Ach mal hier mal da.“

Ondrej: „Wir wollten auch gleich weiter.“
Forella: „Ach schade.“
Hechtus: Kommt bald wieder.“
Betty: „Ja, warum nicht.“
Vlad: „Auf Wiedersehen.“

Vlad: „Ich denke, wir sollten in Transsilvanien auch mal tauchen gehen.“
Betty: „Meine Güte, war das mal ein großer Fisch.“
Ondrej: Ja, aber keine Angst. Der letzte ist vor vielen hundert Jahren gestorben.“

Ondrej: „Hallo Kinder.“
Guppy: „Onkel Ondrej, hast Du uns eine Geschichte von oben mitgebracht?“
Sprotte: „Oder spielst Du uns etwas vor?“
Ondrej: „Nein, ich hab Besuch mitgebracht.“

Sprotte: „Wer seit Ihr denn?“
Betty: „Wir sind… Vampire.“
Vlad: „Aber kleinen Nixen tun wir nichts.“
Ondrej: „Ich erzähle Euch morgen wieder eine Geschichte.“
Guppy: „Über Vampire?“

Betty: „Vielleicht lieber nicht.“
Ondrej: „Ich wollte noch bei mir zu Hause vorbei.“
Guppy: „Da wird sich Oma Xenia sich aber freuen?“
Ondrej: „Danke für die Warnung.“

Betty. „Ist das auch eine Nixe?“
Ondrej: „Nein, meine Mutter.“
Vlad: „Oh.“

Ondrej: „Mama, was machst Du hier?“
Xenia: „Darf ich meinen Sohn nicht mal besuchen?“
Ondrej: „Du sollst doch vorher fragen.“

Ondrej: „Ich habe Besuch heute.“
Xenia: „Die sind ja schon tot! Du lernst es nie! Wann fängst Du endlich an, lebende zu ertränken? Vor allem Mal eine hübsche Jungfrau, damit ich eine Schwiegertochter bekomme.“
Vlad: „Wir sind nur Freunde.“
Betty: Ondrej findet sicher noch eine hübsche Jungfrau!!

Ondrej: „Oh Mutter, lass mich doch so leben wie ich will. Ich bin erwachsen! Und heiraten kann ich immernoch.“
Xenia: „Ich bin nicht mehr die Jüngste. Ich möchte noch Enkelkinder haben. Und warum fängst Du nicht endlich an, ertrunkene Seelen zu sammeln? Wenn Dein Vater wüsste, was aus seinem Teich geworden ist.“
Vlad: „Das ist heute gar nicht mehr so leicht wie früher, Seelen zu sammeln oder Blut zu trinken…“

Xenia: „Blut?“
Betty: „Nun, wir sind Vampire. Aber Ondrej ist ein genauso lieber Mann wie mein Vlad und ich bin sicher, dass er auch jemanden finden wird.“
Xenia: „Er ist ein Wassermann! Er soll niemanden finden, er soll eine ersäufen! Meinst Du, mir hat man damals vorher den Hof gemacht, Kindchen.“
Betty: „Aber wäre es Ihnen nicht lieber gewesen?“

Ondrej: „Lasst und wieder nach oben schwimmen!“
Vlad: „Auf Wiedersehen, Frau Wassermann.“
Betty: „Auf wiedersehen.“
Xenia: „Komm bald wieder Ondrej!“


Vlad: „Warte mein Mondlicht, ich helfe Dir.“
Betty: „Danke mein Liebster.“

Ondrej: „Hast Du das ernst gemeint, dass ich noch mal eine Jungfrau zum Ertränken finde?“
Betty: „Natürlich! Und ich hab es auch ernst gemeint, dass sie es auch wollen sollte.“
Vlad: „Zum Glück hab ich Betty nicht beißen müssen. Wir waren beide schon Vampir, als wir uns ineinander verliebten.“

Ondrej: „Ja, wäre mir ja auch lieber. Und am liebsten wäre mir wohl eine der Schwanenmädchen oder eine der Nixen. Aber damit wäre meine Mutter kaum einverstanden.“
Vlad: „Forella scheint ein Auge auf Dich geworfen zu haben.“
Betty: „Beide würde ich sagen.“

Vlad: „Jetzt müssen wir aber los. Die Sonne geht bald auf und wir haben noch nichts gegessen.“
Betty: „Es war ein ganz toller Ausflug. Ich danke Dir.“
Ondrej: „Na vielleicht treffen wir uns ja die nächsten Nächte wieder. Schlaft gut.“

Betty: „Danke, Du auch.“
Vlad: Auf wiedersehen.“

Vlad: "Erinnerst Du Dich noch an die Nacht, in der wir uns das erste mal getroffen haben?“
Betty: „Ja, es war eine Nacht wie diese….“

Am folgenden späten Abend

Schlornz: „Aufschlag Betty“

Betty: „Ich gewinne!“
Vlad: „Auf jeden Fall ist er Urlaub ein Gewinn.“

Betty: „Oh ja, war ja auch meine Idee.“
Vlad: „Du hast immer die besten Ideen, mein Mondlicht.“
 
Vlad: „Aber ich denke, dass Spiel gewinne ich!“
Betty: „Gaar nicht!“

Betty: „Um was spielen wir eigentlich?“
Vlad: „Oh, ich denke um Spaß.“

Jasmin: „Ihr spielt ja immer noch.“
Schlornz: „Es hat noch keiner gewonnen.“
Vlad: „Aber ich gewinne.“

Betty: „Nein, ich gewinne!“
Jasmin: "Es ist schon spät, wir sollten schlafen gehen.“
Schlornz: „Ach komm, ist gerade so spannend.“

Jasmin: „Bevor ich es vergesse, der Postbote hat heute einen Brief für Euch gebracht.“
Vlad: „Wer schreibt uns denn?“
Betty: „Wer weiß überhaupt, dass wir hier sind?“

Jasmin: „Der Absender ist ein Dr. Victor Evil.“
Betty: „Was will der denn? Ich hab Urlaub.“
Vlad: „Es ist sicher etwas Ernstes, sonst würde er nicht schreiben.“

Betty: „Und, was schreibt er?“
Vlad: „Du glaubst es nicht, mein Mondlicht! Es ist eine Einladung zur Hochzeit.“
Betty: „Victor heiratet? Hat Lady Dinosaur ihn endlich rumgekriegt?“

Vlad: „Nein nein, Miss Tough heiratet.“
Betty: „Wer ist denn der arme Teufel? Jemand, den wir kennen?“
Vlad: „Ja, Polly heiratet Ra.“
Jasmin: „Wollen wir etwas spielen?“

Betty: „Unser Ra? Warum das denn?“
Vlad: „Ach Betty, das ist doch schön. Er kann ja nicht für immer bei uns wohnen.“
Betty: „Aber Miss Tough zieht nicht auch noch bei uns ein!“
Vlad: „Sicher nicht. Polly hat doch eine eigene Wohnung, soweit ich weiß.“

Betty: „Aber wir müssen da doch nicht hin. Wir sind doch gerade im Urlaub.“
Vlad: „Doch wir müssen. Zumal man uns fragt, ob wir die Trauzeugen sein wollen.“
Betty: „Unser letzter Urlaub ist schon sooo lange her. Ich will hier nicht weg.“

Jasmin: „Oh, eine Hochzeit, wie schön. Wir waren schon lange nicht mehr auf einer Hochzeit.“
Schlornz. „Vielleicht schafft es ja Ondrej irgendwann eine zu ersäufen.“
Jasmin: „Warum musst Du immer so unromantisch sein?“

Vlad: „Dass wir zu der Hochzeit fahren, heißt ja nicht, dass wir danach nicht wieder herkommen.“
Jasmin: „Natürlich. Wir halten das Zimmer für Euch frei und Ihr könnt hinterher wiederkommen.“

Betty: „Würde das gehen?“
Schlornz: „Klar doch!“
Vlad: „Dann fahren wir also zur Hochzeit.“

Betty: „Lass uns weiterspielen. Ich hab noch nicht gewonnen.“
Jasmin: „Wir gehen aber ins Bett. Gute Nacht.“
Schlornz: „Viel Spaß noch Euch beiden.“

Betty: „Ich hab immer noch kein neues Kleid? Was soll ich denn auf der Hochzeit anziehen?“
Vlad: „War da nicht was mit Mitternachts-Shoppen im Einkaufscenter?“

Vlad: „Dann werde ich mit Dir wohl ein Kleid kaufen gehen, wie versprochen.“
Betty: „Na gut, dann gehen wir eben zu Ras Hochzeit.“

Betty: „Du, ich hab Hunger?“
Vlad: „Ja, lass uns aufhören mit spielen und Essen gehen.“
Betty: Wie wäres im Einkaufscenter?“

Vlad: „Lass uns das morgen Nacht machen. Dann fahren wir mit dem Auto nach Traumstadt.“
Betty: „Und heute?“
Vlad: „Finden wir sicher was leckeres in der Nähe.“

Betty: „Mal abgesehen davon, dass es Polly ist, die heiratet, wird das sicher romantisch.“
Vlad: „Bestimmt. In der Einladung stand, die Zeremonie findet in der verfluchten Kapelle statt.“
Betty: „Oh Liebster, da haben wir damals auch geheiratet.“

Vlad: „Ob der Geist von Schwester Amalia wieder die Trauung vollzieht?“
Betty: „Ich hoffe es…“


Traumstadt Sternchencenter
In der folgenden Nacht


Vlad: „Da wären wir also.“
Betty: „Das ist also das Einkaufscenter.“
Vlad: „Ich mag es nicht.“

Vlad: „Was ist das? Ein Geldautomat am Eingang?“
Betty: „Na, die werden kaum gegen Murmeln tauschen.“
Vlad: „Wieviel mag so ein Kleid kosten?“


Verkäuferin: „Willkommen in der Boutique Sternenglanz.“
Vlad: „Ist Weihnachten nicht vorbei?“
Verkäuferin: „Oh die Kunden lieben das so sehr, das ich es den ganzen Winter trage.“

Betty: „Also ich suche ein Kleid.“
Vlad: „Wenn möglich kein Wichtelkostüm.“
Verkäuferin: „Also dass könnte ich ihnen empfehlen. Wollen Sie es mal anprobieren? Der Herr kann ja solange Platz nehmen. “

Betty: „Und wie sehe ich aus?“
Vlad: „Grauenhaft! Du siehst so … lebendig aus. Das steht Dir gar nicht.“
Verkäuferin: „Möchten sie sich nicht im Spiegel ansehen?“
Betty: „Nein, ich verlasse mich auf das Urteil meines Gatten.“

Verkäuferin: „Warten Sie, ich bringe Ihnen ein anderes.“
Betty: „Ja, ich zieh das schon mal wieder aus.“
Vlad; „Aber nicht wieder sowas furchtbares.“

Betty: „Und?“
Vlad: „Oh Betty, Du siehst Dir selbst gar nicht mehr ähnlich in diesen Fummeln.“
Betty: „Haben Sie nicht irgendwas, dass mehr zu mir passt?“
Verkäuferin: „Aber das ist die neuste Mode.“

Betty. „Hier haben Sie es wieder.“
Verkäuferin: „Ich hätte hier noch einen Traum in blau.“
Vlad: „Nein! Ich ertrage es nicht, wenn Du das auch noch anziehst! Sagen sie mal, schauen sie sich meine Frau an! Haben sie wirklich nichts für eine Frau mit Stil wie meine Betty?“

Verkäuferin: „Wir haben da noch was im Lager. Warten Sie einen Augenblick.“
Betty: „Schau mal!“
Vlad. „Wahnsinn! Du siehst ja wieder wie meine Betty aus. Wunderschön!“
Betty: „Es gefällt Dir also?“

Vlad: „Das nehmen wir.“
Verkäuferin: „Dann kommen sie rüber zur Kasse.“
Betty: „Das Kleid ist so schön.“
Verkäuferin: „“Das ist aus der Halloween-Kollektion vom letzten Herbst.“

Vlad: „Wir würden gern dieses Kleid bezahlen.“
Kassiererin: „Oh, möchten Sie noch einen Hut dazu?
Betty: „Nein, ich mag keine Hüte. Nur das Kleid.“

Kassiererin: „Oder wie wäre es mit einem hübschen Fächer.“
Vlad: „Wieviel kostet denn das Kleid nun?“
Betty: „Ach so ein Fächer wäre doch ganz hübsch.“
Vlad: „Gut also das Kleid und der schwarte Fächer. Wieviel kostet es?“

Kassiererin: „Das macht dann zusammen: 258, 36 KlickyTaler.“
Vlad: „Ich wollte nur das eine Kleid – nicht den ganzen Laden.“
Verkäuferin: „Ich packe ihre Einkäufe ein.“

Vlad: „Bist Du jetzt glücklich, mein Mondlicht.“
Betty: „Oh ja, das Kleid ist traumhaft. Und vor allem hast Du es mir gekauft und nicht Miss Tough.“
Vlad: „Du bekommst doch alles was Du möchtest.“
Betty: „Auch was zu essen?“

Vlad: „Hey Du! Hast Du gerade einen Zettel unter meine Scheibenwischer gesteckt?“
Biker: „Ja Alter, Das ist so ne geile Karre. Ich wollte meine Nummer da lassen, fals Du die mal loswerden willst.“
Betty: „Willst Du mal ne Runde mitfahren?“

Biker: „Echt jetzt? Das ist cool man.“
Vlad: „Ja steig ein.“
Betty: „Ich geh auch nach hinten.“


Biker: „Ist voll bequem.“
Betty: „Wist Du eine Runde mitfahren?“
Biker: „Wo wollt Ihr denn noch hin?“
Vlad: „Ach nirgendwo. Nur noch was essen.“


Im haus der Zwerge
Am darauffolgenden Abend


Jasmin: „Sicher, dass Ihr nicht auch noch eine Tasse Tee trinken wollt, bevor Ihr losfahrt?“

Betty: „Nein. Sonst müssen wir unterwegs nur öfter anhalten.“
Jasmin: „Aus Hindemit, Tee ist nichts für kleine Hundchen.“

Jasmin: „Oh, Igor sieht richtig erholt aus. Das Nachtleben ist vielleicht doch nichts für einen Hund.“
Betty: „Ja, wir haben uns gut um ihn gekümmert.“

Vlad: „Vielleicht sollte Igor einfach die drei Nächte, die wir weg sind hier bleiben. Die lange Autofahr mag er bestimmt nicht.“
Schlornz: „Ja, macht ruhig.“

Betty: „Gut, dann abgemacht. Ihr kümmert Euch gut um Igor. Wir sind ja nach der Hochzeit wieder hier.“
Jasmin: „Gerne. Und bestellt dem Brautpaar die besten Glückwünsche von uns.“

Vlad: „So mein Mondlicht, wir müssen jetzt auch los, sonst schaffen wir es nicht bis Sonnenaufgang.“
Betty: „Auf Wiedersehen, liebe Zwerge.“

Jasmin: „Habt viel Spaß!“
Schlornz: „Bis dann!“

Betty: „Aber ich fürchte, wir werden unterwegs noch was zu essen mitnehmen müssen.“
Vlad: „Oder wir fahren wenn wir ankommen gleich bei Victor vorbei.“
Betty: „Kommt gar nicht in Frage!“

Betty: „Der wird genug wegen Pollys Hochzeit zu tun haben.“
Vlad: „Nagut, dann gibt’s unterwegs Fast Food.“
Betty: „Na so schnell sind die Rehe meistens auch nicht.“

Betty: „Hast Du Dir auch den Weg gut gemerkt?“
Vlad: „Aber natürlich mein Mondlicht.“
Betty: „Nicht dass wir uns wieder verfahren.“

Vlad: „Betty!“
Betty: „Wohin die beiden wohl ihrer Hochzeitsreise machen?“
Vlad: „Vielleicht ja auch in Böhmen.“

Betty: „Wehe! Wir machen hier Urlaub?“