Willkommen im Traumwald
Mythen und Märchen

die Sache mit dem Urlaub 12

Was für ein Theater

Erster Akt

Gegen 23 Uhr
In der Altstadt von Traumstadt


Betty: „Hier muss es sein.“
Vlad: „Ja, dann parken wir mal.“

Vlad: „Braucht ihr Hilfe?“
Schlornz: „Alles in Ordnung. Wir kommen klar.“
Jasmin: „Fang mich ja auf!“

Wilhelm: „Willkommen die Herrschaften. Zur Ballettaufführung gerade aus den Gang hinunter.“
Betty: „Danke schön.“

Carmen: „Guten Abend. Möchten Sie ihren Umhang in der Garderobe abgeben?“
Vlad: „Meinen Sie?“
Betty: „Wer weiß, wieviel Platz da ist.“

Vlad: „Bitte schön.“
Jasmin: „Siehst Du Schlornz, da hättest Du auch ruhig einen Mantel anziehen können.“
Schlornz: „Nur um ihn wieder abzugeben?“

Polly: „Erinnert mich ein wenig an die Pyramide.“
Ra: „Nun, ich hoffe mal, hier haben wir mehr Spaß.“
Polly: „Ach, Du bist wieder ein Mensch und wir haben Imo getroffen. War doch ganz Spaßig unsere Hochzeitsreise.“

Victor: „Ich glaubs nicht, Vlad und Betty sind auch hier.“
Gladys: „Wie schön. Die habe ich seit der Hochzeit nicht mehr gesehen.“

Wilhelm: „Guten Abend die Herrschaften. Zur Ballettaufführung gerade aus den Gang hinunter.“
Gladys: Wie nett von Ihnen.“

Ischade: „Hey, hier muss es sein.“
Emely: „Du hast mir immer noch nicht gesagt, wo wir hinfahren.“

Ischade: „Eine Überraschung!“
Emely: „Schwanensee. Ballett?“
Ischade: „Das wird Dir gefallen.“

Ischade: „Schau nur, die alten Mauern. Weiter unten sind sie sogar noch älter. Die Römer sollen das hier unten gebaut haben.“
Emely: „Ich war noch nie in Traumstadt. Ich hätte nicht gedacht, dass es so alt ist.“
Ischade: „Die Altstadt zumindest.“

Dämonia: „Kommst Du?“
Hans: „Ja, Herrin.“

Dämonia: „Ich bin extra langsam geflogen, die letzten fünf Kilometer.“
Hans: „Danke Herrin.“
Wilhelm: „Guten Abend die Herrschaften. Zur Ballettaufführung gerade aus den Gang hinunter.“

Carmen: „Es wäre schön, wenn sie den Besen bitte abgehen.“
Dämonia: „Meinen Besen? Ihnen ist klar, dass ich eine Hexe bin?“
Ulf: „Einen schönen guten Abend Dämonia.“

Ulf: „Na, der Besen ist vielleicht tatsächlich drin etwas sperrig.“
Dämonia: „Na wenn Du meinst. Aber wehe, die haben ihn nachher nicht mehr. Dann verwandle ich diese Frau in eine Fliege.“
Carmen: „Ich werde auf den Besen achten, als wäre er mein eigener.“


Im alten Kolosseum tief unter den Straßen von Traumstadt

Als erstes kommen natürlich die Tänzerinnen. Einige wie immer später als die anderen. Aber alle sind vom Lampenfieber gepackt.

In den ehemaligen Verließen hat man helle Umziehkabinen eingerichtet. Als erstes müssen die beiden Primaballerinas da sein. Sich zurecht machen und die gesamte Choreographie noch einmal durchgehen.

In den Kabinen herrscht großes Gedränge und ein stätiges Hin- und Hergewusele. Alle helfen einander beim Schließen der Kleider und beim Frisieren.

Die jenigen, die schon fertig sind und deren Auftritt als nächstes bevor steht, dehnen sich schon mal.

Aber natürlich gibt es auch immer wieder kleine Pannen.
„Sag mal, hast Du meine Brille irgendwo gesehen?“
„Oh Du meine Güte! Du hast Dein Tutu ja SCHON WIEDER verkehrtherum an.“

Auch die männlichen Tänzer müssen sich zurecht machen und die Leiterin des Balletts überwacht, ob auch alles so ist, wie es geplant ist.

Endlich sind auch die letzten Tänzerinnen in ihren Kostümen und hinterlassen die Umkleidung in der für sie gewohnten kontrollierten Unordnung

Nicht nur die Tänzerinnen sind schon ganz aufgeregt. Das übrigen Personal kann den beginn auch kaum erwarten. In der Lobby stehen die Bardame, die Platzanweiserin und der Herr vom Empfang beieinander und überlegen, was alles nicht schief gehen sollte.

Aber dann ist es soweit. Carsten vom Empfang öffnet die schweren Eisentüren. „Na dann. Immer hereinspaziert.“

Natürlich haben alle geladenen Gäste ihre Eintrittskarten schon vor Monaten bestellt und die wenigen Plätze an diesem besonderen Schauplatz sind alle vergeben. Und da kommen auch schon die ersten beiden Gäste.
Polly: „Wenn Dr. Evil gesagt hätte, WO wir hingehen, hätte ich was anderes angezogen.“
Ra: „Du siehst doch hinreißend aus, meine Polly.“

Aber natürlich kommen auch Gäste in Abendgarderobe.
Betty: „Ist das aufregend. Das letzte Mal als ich Schwanensee gesehen habe, das war in St. Petersburg.“
Vlad: „Das war 1877.“

Carsten: „Keine Sorge, meine Dame, dieses Mal wird das Stück sicher ein Erfolg.“
Die Gäste gehen in die Lobby und schon kommen die nächsten beiden durch den langen Gang bis hinunter zum Kolosseum.

An der Bar steht Margrit und verkauft kleine Snacks und Getränke für die Gäste - vor und nach der Vorstellung und natürlich während der Pause.
Margrit: „Zwei Gläser Sekt?“

Polly: „Nein, ein Eis bitte.“
Ra: „Aber für mich bitte ein Glas.“

Jasmin: „Das ist so schön, dass die Tepes uns hierher mitgenommen haben.“
Schlornz: „Ballett? Ist das das wo sie singen?“
Carsten: „Nein, ein Ballett wird ausschließlich getanzt.“
Schlornz: „Na dann ist ja gut.“

Auch gibt es an der Bar die Möglichkeit, sich zu unterhalten und über das Programm auszutauschen.“
Vlad: „Ra, Polly. Ihr seid von der Hochzeitsreise wieder zurück?“
Ra: „Sonst hätten wir den heutigen Abend verpasst.“

Auf der anderen Seite ist der Eingang in den Zuschauerraum. Dort erwartet die Gäste Tiffany, die jedem hilft, seinen Platz zu finden.
Tiffany: „Herr und Frau Tepes. Links außen, Platz 5 und 6. Ich wünsche ihnen viel Spaß.“

Margrit: „Ein Glas Sekt, die Herrschaften?“
Jasmin: „Gerne.“
Schlornz: „Bier wäre mir lieber gewesen.

Immer mehr Gäste treffen ein.
Gladys: „Oh Victor. Danke für die Einladung. So etwas sollten wir öfter machen?“
Victor: „Na dann wäre es doch nichts Besonderes mehr.“

Gladys: „Herzchen, Du siehst ja entzückend aus. Wie schön, dass ihr aus Ägypten wieder zurück seid.“
Polly: „Oh danke.“
Ra: „Ich bin wirklich schon gespannt.“

Victor: „Lasst uns reingehen.“
Tiffany: „Herr und Frau Tough. Außen links. Platz 1 und 2. Herr Evil und Frau Dinoraur. Ebenfalls links außen Platz 3 und 4. Vill Spaß bei der Aufführung.“

Wie so oft erscheinen auch recht ungewöhnliche Gäste bei solchen besonderen Veranstaltungen. Aber auch diese werden genauso freundlich empfangen, wie alle anderen.
Carsten: „Willkommen.“
Ondrej: „Und es geht bei der Aufführung um Schwanenmädchen?“
Hejkal: „Keine, die sich ersäufen lassen wird.“

Ondrej: „Hey Schlornz, hast Du die Schwäne schon gesehen?“
Schlornz: „Keinen einzigen. Aber der Sekt ist ganz lecker.“
Hejkal: „Na das klingt doch schon mal gut.“

Einmal wieder ist Carsten glücklich, dass sie auch Sitze in Übergrößen haben und vor allem, dass es nur eine Besucherreihe gibt und niemand hinter dem Troll sitzen muss. Und natürlich wird auch Königin Arachnia herzlich Willkommen geheißen.

Die Bar in der Lobby fühlt sich langsam und alle warten gespannt auf das Ballett. Manchen gefällt es hier so gut, dass sie ganz vergessen, weshalb sie hier sind.

Schlornz: „Ach, es fängt doch noch gar nicht an.“
Jasmin: „Aber ich möchte jetzt an unsere Plätze.“
Tiffany: „Schlornzfarz Hirnznitz mit Frau Jasmin. Die Plätze rechts außen, Nummer 3 und 4. Guter Unterhaltung.“

Arachnia: „Schau nur Troll. Was für seltsame Leute hier sind.“
Troll: „Tatsächlich. Ein Buschgespenst und ein Wassermann.“

Dieses Mal erscheint auch echte Prominenz zur Aufführung. Die Königliche Familie des Traumgartens hat sich ebenfalls eingefunden.
Carsten: „Guten Abend , Eure Majestäten. Es ist mir eine Ehre, Sie hier begrüßen zu dürfen. Wie ich höre, tanzt die zukünftige Prinzessin mit.“
König Blitz: „Oh danke.“
Sonnenschein: „Ja, Lenej tanzt heute Abend.“

Morgenstern: „Papa, da gibt es Eis.“
Wind: „Oh bitte, kann ich ein Eis haben?“
Donner: „Ja, bitte, geben Sie den Kindern ein Eis.“

Umso später der Abend, umso schöner die Gäste, wie man so sagt.
Emely: „Ich passe hier doch gar nicht her.“
Ischade: „Irgendwann muss ich Dich mal von dem ganzen Ofenruß befreien und mal sehen, wie Du darunter aussiehst.“

Tiffany: „Ondrej Vodnik und Haikal. Sie sitzen rechts außen auf den Plätzen 5 und 6. Viel Spaß bei der Aufführung.“
Ondrej: „Ist da nicht auch noch ein Plätzchen für Sie frei, schöne Dame?“
Tiffany: „Nein, wir haben die Generalprobe gesehen. Heute muss ich arbeiten.“

Carsten: „Ich hieße Sie herzlich Willkommen in unserem Theater.“
Ischade: „Zu freundlich.“
Emely: „Danke schön“

Emely: „Du hast gesagt, ich soll mitkommen, um Dir beim Kleid Aussuchen zu helfen.“
Ischade: „Sonst wärst Du nicht mitgekommen.“
Nachtigall: „Los Kinder. Esst mal etwas schneller. Wir müssen langsam unsere Plätze suchen.“
Blitz: „Und kleckert Euch bitte nicht völlig voll.“
Sonnenschein: „Aber sicher doch Papa.“

Ischade: „Ich möchte auch ein Eis. Möchtest Du auch was.“
Emely: „Ich weiß nicht.“
Ischade: „Ein Stückchen Gebäck vielleicht?“

So langsam treffen auch die letzten Gäste ein.“
Carsten: „Ich heiße Sie herzlich willkommen.“
Imo: „Was machen die hier? Tanzen?“
Pilzchen: „Ja, die tanzen eine Geschichte. Das ist lustig.“

Emely: „Danke Ischade.“
Ischade: „Ach, genieß doch einfach den Abend.“

Tiffany: „Guten Abend König Blitz, Königin Nachtigall, Prinz Donner und natürlich Prinzessin Sonnenschein, Prinz Morgenstern und Prinzessin Wind. Sie haben die Plätze in der Reihe Mitte rechts.“
König Donner: „Danke.“
Tiffany: „Viel Spaß bei der Aufführung.“

Pilzchen: „Guten Abend, Ihr beide.“
Emely: „Imo, Du bist auch hier?“
Imo: „Na ich muss noch viel über die Menschen lernen.“

  Imo: „Wollen wir schon mal vorgehen, Emely?“
Tiffany: „Oh, Imo P’Tep und Emely Knusper. Links Mitte. Die Plätze 1 und 6. Ich hoffe, das macht ihnen keine Unannehmlichkeiten.“
Emely: „Nein nein. Wir sind ja nicht zusammen hier.“

Pilzchen: „Du bist mit Emely hier?“
Ischade: „Sie ist doch lieb. Und nun iss mal Dein Eis.“
Pilzchen: „Ja, lieb ist sie.“

Carsten: „Herzlich Willkommen.“
Dämonia: „Sie haben hier aber keine echten Schwäne, oder? Das wäre Tierquälerei.“
Carsten: „Natürlich nicht. Die Schwäne werden alle von den Ballerinas getanzt.“

Emely: „Na da seid ihr ja. Jetzt können wir reingehen.“
Tiffany: „Ischade Moreau und Emely Knusper – bitte Links Mitte Plätze 1 und 2. Imo P’Tep Links Mitte Platz 6. Oh, ich erinnere mich gar nicht, einen Pilz auf meiner Liste zu haben. Ich denke, Du findest auch einen Platz.“
Emely: „Wenn nicht, nehme ich ihn auf den Schoß.“

Wenn alle geladenen Gäste angekommen sind, wird das Eingangstor verschlossen, Damit niemand die Vorstellung stören kann.

Margrit: „Ein kleines Glas Sekt noch?“
Dämonia: „Nagut. Ein kleines.“
Ulf: „Na dann Prost!“

Tiffany: „Ulf Talbot und Lady Dämonia nebst Diener Hans. Bitte die Reihe Links Mitte Plätze 3, 4 und 5“
Dämonia: „Der Diener sitzt mit in der Reihe?“
Tiffany: Aber sicher doch. Aber er könnte sich den Platz mit dem Pilz teilen, wenn Ihnen das lieber ist.“

Und wenn alle Gäste im Zuschauerraum sind, hat das Personal erstmal wieder Pause.
Carsten: „Na das ist ja heute wieder eine illustre Gesellschaft.“
Tiffany: „Ach, war schon schlimmer. Die schienen alle ja ganz nett zu sein. Erinnerst Du Dich noch an das Metall-Konzert vor ein paar Monaten?“
Margrit: „Wie könnte ich das vergessen. Die Black Death-Fans haben die halbe Bar zerlegt.“
Carsten: „Ja, ich freu mich schon auf die Pause.“

Drinnen wartet gespannt das Publikum, dass es beginnt.
Ra: „Die Architektur erinnert mich etwas an Griechenland.“
Polly: „Nein, das haben die Römer gebaut. Ist aber lange her.“

Pilzchen: „Vielleicht setze ich mich auch noch mal wo anders hin.“
Imo: „In der Reihe nebenan scheint noch Platz zu sein. Vielleicht fragst mal.“

önig Donner: „Aber natürlich. Auf ein Kind mehr oder weniger kommt es hier auch nicht mehr an.“
Sonnenschein: „Wann kommt denn nun Lenej?“
Wind: „Und die Schwäne?“

Ondrej: „Ich bin mal gespannt, ob die Schwanenmädchen hier genauso schön sind, wie an unseren Seen.“
Schlornz: „Ob ich mir noch ein Bier holen kann?“

Und dann beginnt die Musik und der Vorhang öffnet sich…

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Und dann ist erstmal eine kleine Pause. Welche die Ballerinas auch dringend nötig haben. Um etwas zu trinken, neue Kostüme anzuziehen und die Haare wieder in Ordnung zu bringen.

In der Einzelkabine der beiden Primaballerinas ist eisiges Schweigen. Während Odette ja schon einen ganzen Akt getanzt hat, ist unsere Odile noch gar nicht auf der Bühne gewesen. Die Rolle der Odette ist die meist begehrteste aller Ballerinas der Welt und nur die aller aller Besten tanzen den Weißen Schwan. Oft wird Odette und Odile sogar von der gleichen Tänzerin dargestellt. Hier sind es aber zwei sehr ähnlich aussehende Mädchen, die beide über das tänzerische Können verfügen. Auch wenn Odette sich für die schönere von beiden hält…

In der Kabine der Tänzer geht es lockerer zu. Rotbart erzählt Witze und der Narr hat es sogar geschafft, eine Pizza in die Kabine zu schmuggeln, wozu der Prinz natürlich nicht nein sagen kann. Schließlich ist es verdammt anstrengend, die ganze Zeit seine Partnerin hochzuheben und zu tragen.

Trotzdem sieht Frau Playmorella das gar nicht gern. Und natürlich weiß sie auch, dass der Narr das Fast Foot angeschleppt hat, auch wenn Rotbart die Schuld auf sich nehmen möchte.

Aber nicht nur die Tänzer haben Pause. Auch das Publikum hat nun die Chance den Theaterladen zu besuchen, in dem es Bücher über Tschaikowskis Leben gibt, Poster vom heutigen Ballett und natürlich Plüschschwäne.

Viele nutzen aber die Zeit auch für etwas ganz anders.
Sonnenschein: „Ich muss Pipi!“
Wind: „Ich auch. Ganz doll.“
Nachtigall: „Wir gehen ja schon auf die Toilette.“

Aber wie immer bei solchen Veranstaltungen sind die Schlangen vor dem DamenWC sehr lang.

Derweil hat auch Margrit alle Hände voll zu tun, damit niemand in der sich langsam füllenden Bar zu lange warten muss


Carsten freut sich natürlich, wenn einige der Gäste ihn in einen kleinen Plausch verwickeln.
Troll: „Du darfst Dir das Stück nicht ansehen?“
Carsten: „Ich habe die Generalprobe gesehen. Heute muss ich draußen bleiben.“
Hans: „Ich muss sonst auch immer draußen bleiben.“

Die Kinder sind überall gleich. Auch wenn es eigentlich verboten ist, hier zu toben, finden sich doch immer ein paar, die miteinander spielen. Aber gelegentlich gibt es auch große Kinder.
Betty: „Ist dieser Schwan nicht süß?“
Vlad: „Warum sind wir nicht zu dem Metal-konzert gegangen?“

Emely: „Bist Du fertig.“
Ischade: „Gleich. Mein Kajalstift ist verwischt – den muss ich nachziehen. Sonst bin ich ja nicht komplett angezogen.“

Gladys: „Doktorchen, ich wusste ja gar nicht, dass Du eine Schwäche für Gebäck hast.“
Victor: „Ich fürchte die Knusperhexe hat mich auf den Geschmack gebracht.“
Schlornz: „Ich hab Dir noch ein Glas Sekt geholt.“

Sonnenschein: „Schau mal Mami, der Schwan! Kann ich so einen haben? Bitte Mami.“
Königin Nachtigall: „Du auch Wind?“
Wind: „Ich ja, Bitte. Die sind soo süß.“

Sonnenschein: „Da kann man sogar drauf reiten. Schau mal!“
Morgenstern: „Will ich auch!“
Ischade: „Ich liebe Kinder.“

Aber auch die schönste Pause geht mal vorbei, denn gleich beginnt der zweite Teil der Aufführung, auf die schon alle gespannt sind.

Tiffany: „Ohje, wollen Sie den Schwan an der Garderobe abgeben?“
Betty: „Nein nein, der bleibt bei mir.“
Sonnenschein: „Ich möchte meinen Schwan bitte auch behalten.“

Tiffany: „Hast Du denn jetzt einen Platz gefunden, Pilzchen?“
Pilzchen: Ja, ich sitze in der Reihe von den Königskindern.“
Emely: „Ja, irgendwann will ich auch mal Kinder.“

Hans: „Dämonia, die Vorstellung geht gleich weiter.“
Ondrej: „Oh ja, wir müssen ja sehen, ob der Schwan erlöst wird.“
Arachnia: „Ist ja klar. Ich wette, wenn das Stück nicht Schwanensee sondern Spinnenhöhle heißen würde, wäre es sicher kein Erfolg geworfen.“

Ondrej: „Ach ich finde Spinnen auch interessant.“
Tiffany: „Viel Spaß.“

Alle haben ihre Plätze wieder eingenommen und das Licht geht aus.


Die Musik setzt ein.




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Die Zuschauer stehen von ihren Sitzen auf und applaudieren begeistert.


Dann ist die Aufführung zu Ende und für alle ist es an der Zeit, dass die Gäste den Zuschauerraum verlassen.
Tiffany: „Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen. Kommen sie bald wieder.“
Gladys: „War das schön. Und so romantisch.“
Victor: „Schön auf jeden Fall.“

Tiffany: „Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen. Kommen sie bald wieder.“
Vlad: „Wo soll der Schwan denn noch hin?“
Betty: „Na, Ras Sarkophag steht doch nicht mehr da.“

Manche der Gäste gehen aber nicht sofort, sondern suchen noch einmal die Bar auf, die auch jetzt noch etwas geöffnet ist.

Tiffany: „Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen. Kommen sie bald wieder.“
Ra: „Ich hab das nicht verstanden? Warum hat er nicht Odile geheiratet?“
Polly: „Weil Odile nur so tat, als würde sie ihn lieben.“

Andere wiederum verlassen recht schnell das Theater.
Vlad: „Wir gehen, bevor es hell wird. Auf Wiedersehen Victor.“
Victor: „Wiedersehen, und viel Spaß im Urlaub.“

Carsten: „Danke, dass sie hier waren. Ich hoffe, sie hatten Spaß.“
Vlad: „Oh ja, sehr inspirierend.“
Betty: „Komm, wir müssen zurück sein, bevor die Sonne aufgeht.“

Tiffany: „Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen. Kommen sie bald wieder.“
Emely: „Ja, es war wundervoll.“
Ischade: „Oh ja. Traumhaft schön.“

Ra: „Wir gehen, Viktor. Wir sehen uns morgen..“
Gladys: „Machs gut meine Polly. Pass gut auf Dich auf und sag mir Bescheid, wenn das Kleine kommt.“
Polly: „Aber natürlich doch. Und bin ja doch jeden Tag bei Victor.“

Carsten: Danke, dass sie hier waren. Ich hoffe, Sie hatten Spaß.“
Ra: „Ja. Ich denke, wir kommen wieder wenn das kleine da ist.“
Polly: „und wir einen Babysitter haben.“

Ja manchmal mischt sich auch die Choreographin des Balletts unter die Zuschauer.
Emely: „Trotzdem möchte ich gern nach Hause.“
Ischade: „Ja, ich auch.“
Bunny: „Huhu“

Ischade: „Bunny!!“
Bunny: „Mami!!“

Ischade: „Darf ich vorstellen: Meine Freundin Emely Knusper. Meine Tochter Bunny.“
Emely: „Schön Dich kennen zu lernen.“
Bunny: „Ich freu mich.“

Bunny: „Fahren wir bald? Wir fahren doch zusammen, oder?“
Ischade: „Ja, sobald ich ein Kleid habe. Ich hole Dich ab.“
Emely: „Du fährst weg?“

Ischade: „Ich hab Dir doch erzählt, dass ich auf der Durchreise bin.“
Bunny: „Wir fahren nach Klickywood zur Verleihung des Goldenen Hans.“
Emely: „Kommst Du wieder?“

Bunny: „Ich muss hier ja das Ballett fürs nächste Jahr managen.“
Ischade: „Ich freue mich schon auf die Fahrt. Da können wir die ganze Zeit reden.“
Bunny: „Gut Mami. Ich hab Dich lieb.“

Ischade: „Tschüß.“
Bunny: „War ein richtig tolle Abend heute!“

Tiffany: „Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen. Kommen sie bald wieder.“
Dämonia: „Interessant. Sie hatte es sicher verdient, ein Schwan zu sein.“
Ulf: „Vielleicht war es auch nur die Schuld ihrer Eltern oder sowas.“
Dämonia: Würde mich interessieren, was aus Rotbart wurde.“

Imo: „Der Vogel… ist aus Stoff. Ist es eine Trophäe?“
Donner: „Nein, der Schwan ist ein Spielzeug für meine Tochter.“
Imo: „Spielzeug? Faszinierend?“

Dämonia: „Ein Glas Rotwein.“
Ulf: „Einen schönen guten Abend Rotköpfchen.“
Bunny: „Guten Abend, böser Wolf.“

Pilzchen: „Treffen wir uns mal wieder?“
Morgenstern: „Gerne. Meine Schwester ist ein Mädchen, die spielt nicht mit mir.“
Königin Nachtigall: „Ja, komm uns ruhig mal besuchen.“

Tiffany: „Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen. Kommen sie bald wieder.“
Arachnia: „Ich denke, die Geschichte wäre anders gewesen, wenn sie eine Spinne gewesen wäre.“
Troll: „Warum hätte sie dann wieder ein Mensch sein wollen? Spinnen sind doch so schön.“

Carsten: Danke, dass sie hier waren. Ich hoffe, Sie hatten Spaß.“
König Blitz: „Morgenstern, hör doch auf mit dem Wasser zu panschen!“
Wind: „Kann ich den Schwan mit zu Großmutter nehmen?“

Bunny: „Oh wie süß, Du hast ja Punkte!“
Pilzchen: „Ich bin ein Fliegenpilz.“
Bunny: „Ich liebe Punkte. Die meisten meiner Kleider haben Punkte.“

Carsten: Danke, dass sie hier waren. Ich hoffe, Sie hatten Spaß.“
Arachnia: „Ja, es war schön. Aber ich möchte lieber wieder nach Hause.“
Troll: „Waren nett die Schwäne.“

Tiffany: „Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen. Kommen sie bald wieder.“
Ondrej: „War sie nicht bezaubernd? Und hast Du gesehen? Sie hat sich freiwillig in die Fluten gestürzt und ist aus Liebe ertrunken! Was für eine Frau!“
Schlornz: „Das hat doch nur gespielt.“

Tiffany: „Warten Sie mal, Herr Vodnik, wo ist Herr Hejkal?“
Ondrej: „Äh… Oh… Keine Ahnung. Aber Sie dürfen mich Ondrej nennen.“
Tiffany: „Kann es sein, dass er noch drin ist?“

Ondrej: „Er wird doch nicht… ich hab ihn völlig vergessen.“
Tiffany: „Ich denke, wir sollten nach ihm sehen.“
Ondrej: „Gute Idee. Ich war so begeistert von dem Ballett. Dieser wundervolle Schwan. Würden sie auch aus Liebe ertrinken?“

Carsten: Danke, dass sie hier waren. Ich hoffe, Sie hatten Spaß.“
Dämonia: „Ich denke, wir sollten öfter Leute in Schwäne verwandeln. Das hat was!“
Pilzchen: „Oder in Pilze!“

Schlornz: „Hätten wir nicht auf Ondrej warten sollen.“
Jasmin: „Der ist alt genug. Ich möchte noch was essen und dann nach Hause.“
Ulf: „Wirklich? Sie haben dieses gesamte Ballett inszeniert? Das ist ja unglaublich.“

Ondrej: „Hejlal! Hejkal! Verdammt, wach auf. Du hast den Schwan verpasst.“
Hejkal: „Was? Wie? Hat der Prinz sie jetzt gerettet?“
Tiffany: „Nein, Fräulein Bunny hat sich für das Ende entschieden, das Tschaikowski vorgesehen hatte.“

Ondrej: „Ich habe Sie noch gar nicht noch ihrem Namen gefragt.“
Hejkal: „Dir ist klar, dass sie kein Schwan ist?“

Jasmin: „Also Fräulein Bunny, das Ballett war hinreißend. Nicht mal unsere Elfen können so schön tanzen.“
Bunny: „Ich darf Ihnen verraten, dass einige meiner Tänzerinnen Elfen sind.“
Schlornz: „Auf die Elfen!“

Gladys: „Oh was für ein wundervoller Abend, Doktorchen.“
Imo: „Ja, äußerst interessant. Auch wenn ich immer noch nicht glaube, alles verstanden zu haben.“
Carsten: "Danke, dass sie hier waren. Ich hoffe, Sie hatten Spaß.“

Ondrej: „Darf ich Sie noch auf ein Getränk einladen?“
Tiffany: „Na wenn Sie so nett fragen. Jetzt wo niemand mehr im Zuschauerraum ist.“
Hejkal: „Nicht schon wieder!“

Carsten: "Danke, dass sie hier waren. Ich hoffe, Sie hatten Spaß.“
Schlornz: „Ach komm schon! Lass uns noch auf Ondrej und Hejkal warten.“
Jasmin: „Ich will nach Hause, solange Du noch den Weg findest. Die finden auch allein Heim.“

Ulf: „Die Musik war bezaubernd. Fast magisch. Vielleicht sollte ich mal versuchen, die auf meiner Geige zu spielen.“
Bunny: „Oh Sie spielen? Sind sie schon mal aufgetreten? Ich bin immer auf der Suche nach neuen Talenten.“
Tiffany: „Sind Sie weit angereist heute?“

Bunny: „Würden Sie mir etwas vorspielen?“
Ulf: „Aber gern doch.“
Ondrej: „Ich habe ein kleines Häuschen drüben im Böhmerwald. Ein Wassergrundstück sozusagen.“

Ulf: „Werden Sie dann auch tanzten?“
Bunny: „Es ist schon eine Weile her, dass ich selbst Schwanensee getanzt habe.“
Ulf: „Sie waren sicher eine bezaubernde Odile.“

Ondrej: „Ja, besuch mich mal. Ist eine schöne Gegend. Genau das richtige für einen kleinen Urlaub.“
Tiffany: „Wenn ich hier mal frei bekomme bestimmt.“
Carsten: "Danke, dass sie hier waren. Ich hoffe, Sie hatten Spaß.“

Und dann sind alle Gäste gegangen. Die Musiker und Tänzer haben auch schon längst zu einem anderen Ausgang das Theater eher unauffällig verlassen. Es war ein langer Abend. Und auch das Personal verabschiedet sich langsam voneinander…



In der gleichen Nacht

Vlad: „Meinen Umhang bitte.“
Carmen: „Ich suche ihn raus.“
Betty: „Wir sollten noch irgendwo was essen.“

Arachnia: „Könntest Du Dir ein Spinnenballett vorstellen? So elegant, wie die auf ihren acht Beinen sind.“
Troll: „Sie wollen aus Elsbeth eine Ballerina machen?“

Ischade: „Na Astro, habt ihr brav gewartet? Jetzt geht’s zurück in den Wald.“
Polly: „Ich bin so müde.“
Ischade: „Ich bring Euch alle noch nach Hause.“

Ra: Wenn wir ein Mädchen bekommen, bekommt sie dann auch so ein süßes Ballett-Röckchen?“
Polly: „Na egal was es wird. Erstmal bekommt es Windeln.“

Pilzchen: „Und ich wird mit ihm spielen und ihm den Wald zeigen.“

Ischade: „Morgen werde ich aufbrechen. Aber ich werde wiederkommen. Versprochen.“
Emely: „Was wenn Du mich vergisst, bei den ganzen berühmten Leuten die Du da treffen wirst.“
Ischade. „Das ist doch Unsinn. Wie könnte ich Dich denn vergessen?“

Ischade: „Jetzt hab ich ja immer noch kein Kleid.“
Emely: „Stimmt, jetzt hat aber auch kein Laden mehr auf.“
Ischade: „Das Ballett war wichtiger.“

Carmen: „Einen schönen Abend noch, die Herren.“
Ondrej: „Ohja, der Abend wird immer schöner, genau wie die Damen.“

Hejkal: „Wie viele Frauen gibt es eigentlich noch in dieser Stadt?“
Hejkal: „Wie spät mag es sein?“
Ondrej: „Was spielt das für eine Rolle? Niemand wartet auf uns.“
Hejkal: „Du hast recht, lass uns sehen, ob irgendwo noch was los ist.“



zweiter Akt

In den frühen Morgenstunden
In den Wäldern Transsylvaniens

Emely: „Hier ist es.“
Ischade: „Ist das Schokolade? Ich dachte immer, Du wohnst in einem Lebkuchenhaus?“
Emely: „Ach Lebkuchen ist so… Weihnachten.“

Emely: Danke fürs Nachhause bringen. Und für das Ballett. Und für alles.“
Ischade: „Jetzt hör doch auf. Soviel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr.“
Emely: „Möchtest Du noch eine Tasse Kaffee?“

Ischade: „Du hast recht: ausreichend Schlaf ist kein Ersatz für eine gute Tasse Kaffee.“
Emely: „Stimmt, ich hab ganz vergessen, wie müde ich bin.“
Ischade: „Ich auch. Aber ich muss noch die Pferde abspannen.“

Ischade: „Die müssen sich auch ausruhen. Ist noch weit bis Klickywood.“
Emely: „Wann fährst Du?“
Ischade: „Ich denke, ich werde heute Nachmittag nach Traumstadt fahren, mir noch ein Kleid besorgen, meine Tochter abholen und von da aus gleich weiter fahren.“

Emely: „Oh, dann müssen wir uns heute verabschieden?“
Ischade: „Na erstmal wollten wir noch Kaffee trinken.“

Emely: „Oh, dann müssen wir uns heute verabschieden?“
Ischade: „Na erstmal wollten wir noch Kaffee trinken.“

Ischade: „Aus was ist die Tür?“
Emely: „Eiswaffel. Magst Du die nicht auch?“
Ischade: „Doch, sehr sogar. Ich wundere mich nur, das die Waffeln und die Schokolade das Wetter aushalten.“

Emely: Hey, ich bin eine Hexe. Das ist natürlich magische Schokolade.“
Ischade: „Wahnsinn. Das sieht drinnen ganz anders aus als außen.“
Emely: „Das ist meine Küche. Die hat meine Mutter noch eingerichtet.“

Emely: „Hallo Fluffy, hast Du auch nichts angestellt?“

Emely: „Eine Kaffeemaschine hab ich natürlich nicht. Ich koche den immer noch im Topf.“
Ischade: „Na ich lass mich überraschen.“

Emely: „Bringst Du mir mal die Milch?“
Ischade: „Aber sicher doch. Aber muss die nicht erst hinterher rein?“
Emely: „Nein, ich koch sie mit und rühr sie schaumig. Das ist lecker.“

Emely: „In der silbernen Dose ist Kaffee.“
Ischade. „Ich seh sie. Warte.“

Ischade: „Das riecht schon mal gut.“
Emely: „Die Tassen sind oben im Schrank.“
Ischade: „Ui, die sind grün.“

Emely: „Ich mag grün. Naja, ich wohne ja auch im Wald.“
Ischade: „Ach, hier könnte ich auch wohnen.“
Emely: „Stell die Tassen lieber hin, ich bin manchmal etwas ungeschickt.“

Ischade: „Glaub ich gar nicht, wo Du so lecker backen kannst.“
Emely: „Aber nicht in Ansätzen so gut hexen.“
Ischade: „Das Haus scheint zumindest zu halten.“

Emely: „Hm… hier unten ist nur ein Stuhl. Ich bekomme ja nur selten Besuch.“
Ischade: „Dann setzen wir uns auf den Fußboden.“
Emely: „Ich habe eine bessere Idee. Komm mit.“

Emely: „Das ist Mutters Wohnzimmer. Ich war seit Jahren nicht mehr hier drin.“
Ischade: „Ach sieht doch gemütlich aus.“
Emely: „Ich bin nur meistens in der Küche.“

Ischade: „Ein Sofa wäre eine Idee, oder schöne bequeme Sessel.“
Emely: „Na wenn ich den Raum öfter nutze, werde ich in vielleicht anders einrichten.“
Ischade: „Warum auch nicht. Es ist ja jetzt Dein Haus.“

Emely: „Ich weiß auch nicht, was ich mit Mutters Sachen machen soll. Der Schmuck ist ja damals gestohlen worden.“
Ischade: „Was ist denn noch drin?“
Emely: „Die Kleider, die sie genäht hat. Aber ich zieh sowas doch nicht an. Würde ich doch nur schmutzig machen.“

Ischade: „Oh ich denke, Du würdest in einem schönen Kleid sicher zauberhaft aussehen.“
Emely: „Aber sag mal, brauchst Du nicht ein Kleid für die Gala?“
Ischade: „Ja, eigentlich schon.“

Emely: „Wie wäre es mit dem?“
Ischade: „Gold glitzernd? Na mal sehen.“
Emely: Da drüben ist das Bad, da kannst Du Dich umziehen.“

Ischade: „Ok, es passt… aber irgendwie…“

Emely: „Du siehst aus wie eine Königin“
Ischade: „Ich fürchte nur, dass ich in dem Rock nicht richtig sitzen kann. Und … ist auch ein wenig zu viel Goldglitzer.“

Emely: „Hast Du wahrscheinlich Recht. Warte mal, hier sind noch mehr Kleider drin.“
Ischade: „Wofür hatte Deine Mutter die Kleider?“
Emely: „Ich habe nicht die leiseste Ahnung.“

Emely: „Hier, das sieht schlichter aus.“
Ischade: „Oh, ich mag schwarze Spitze. Da bin ich ja mal gespannt.“

Ischade: „Hm. Gar kein Ausschnitt. Das passt so gar nicht zu mir.“

Emely: „Ich glaube das Lila steht Dir nicht.“
Ischade: „Das Gefühl hab ich auch.“


Emely: „Ich glaube, ein Kleid ist noch drin.“
Ischade: „Wenn nicht, kann ich mir immer noch eins in Traumstadt kaufen.“
Emely: „Wäre aber schade. Die Kleider hier liegen eh nur rum.“

Ischade: „Sollten sie nicht.“
Emely: „Versuch mal das hier.“
Ischade: „Na gut. Grüner Samt. Schön.“

Ischade: „Na wer sagst denn, die Frau hatte ja doch Geschmack.“

Emely: „Wow.“
Ischade: „Ja, ich denke, in dem Kleid bin ich galatauglich.“
Emely: „Es sieht aus, als hätte sie es für Dich genäht.“

Emely: „Warte mal, da gehört noch ein Schleier für die Haare dazu.“
Ischade: „Oh, sieht bestimmt interessant aus.“

Emely: „Ich stecke ihn Dir in die Haare.“
Ischade: „Da werde ich die Haare hochstecken müssen, oder?“
Emely: „Ja, mache ich schon.“

Emely: „Du bist bestimmt die Schönste in Klickywood.“
Ischade: „Unsinn! Die sehen da alle super aus.“
Emely: „Na vielleicht kann ich es ja bei Polly am Computer ansehen.“

Ischade: „Sicher doch. Aber weißt Du was. Du ziehst jetzt eines der anderen beiden Kleider an.“
Emely: „Warum? Ich geh doch nicht mit.“
Ischade: „Aber eine Vorgalafeier können wir auch hier haben.“

Emely: „Oh je, welches soll ich denn anziehen? Hoffentlich mache ich es nicht kaputt.“

Emely: „Das fühlt sich seltsam an.“

Emely: „Oh, vielleicht sollte ich mich noch waschen.“

Emely: „Ischade sah in dem Kleid trotzdem besser aus.“

Ischade: „Emely! Du bist ja nicht wiederzuerkennen! Du siehst toll aus.“
Emely: „Ach, seh ich gar nicht.“
Ischade: „Hör auf mir zu wiedersprechen! Du solltest das viel öfter anziehen.“

Emely: „Und was machen wir jetzt?“
Ischade: „Tanzen! Auf Feiern wird immer getanzt.“
Emely: „Aber ich kann doch gar nicht tanzen.“

Ischade: „Jeder kann tanzen. Dafür brauchst Du keine Tanzschritte. Du musst Dich nur ganz der Musik hingeben.“
Emely: „Aber hast Du die Tänzerinnen bei dem Ballett gesehen.“
Ischade: „Das ist Ballett, das ist was anderes. Alles was wir brauchen ist Musik.“

Ischade: „Ich wußte doch, dass ich ein Radio in der Küche gesehen habe.“
Musik
Emely: „Das Lied kenn ich.“

Ischade: „Umso besser. Du musst die Musik fühlen wie eine Umarmung.“
Emely: „Ich glaube nicht, dass ich das kann.“

Ischade: „Spürst Du die Melodie? Beweg Dich einfach mit.“
Emely: „So?“
Ischade: „Denk nicht zu viel darüber nach.“

Ischade: „Und vor allem nicht darüber, wie es aussieht. Es muss sich nur richtig anfühlen, dann ist es das auch.“
Emely: „Ich weiß nicht, ob es sich richtig anfühlt. Nur dass es sich schön anfühlt.“

Ischade: „Dann machst Du alles richtig.“
Emely: „Bitte geh nicht weg.“

Ischade: „Ich komm doch wieder. Du wirst gar nicht merken, dass ich weg war. Vielleicht vergisst DU sogar, dass ich hier war.“
Emely: „Ich war noch nie so glücklich, wie mit Dir.“

Ischade: „Und wir werden noch viel glücklicher, wenn ich wieder da bin.“
Emely: „Ich freu mich jetzt schon auf Deine Rückkehr.“
Ischade: Aber ich fürchte, ich werde trotzdem noch eine Mütze voll Schlaf brauchen.“

Ischade: „Die Pferde kennen den Weg schließlich nicht.“
Emely: „Ich glaube nicht, dass ich schlafen können werde.“
Ischade: „Wenn man nur müde genug ist.“

Ischade: Träum von mir, Liebes.“
Emely: „Werde ich bestimmt.“

Emely: „Wenn Du wach bist, kannst Du ja noch bei mir frühstücken.“
Ischade: „Ich mag keine langen Abschiede. Mach es uns nicht noch schwerer.“

Ischade: „Wenn ich wiederkomme, werden wir frühstücken. So oft Du willst.“
Emely: „Ich hoffe Du magst Kuchen.“
Ischade: „Ich liebe Kuchen.“

Emely: „Na dann bis bald. Pass auf Dich auf.“
Ischade: „Mir passiert schon nichts.“

Ischade: „Verdammt wird sie mir fehlen.“

Ischade: „Aber jetzt noch etwas schlafen und morgen geht’s auf nach Klickywood.“

Ischade: „Sie fehlt mich jetzt schon.“

Emely: „Tja, Fluffy, jetzt sind wir wieder alleine.“

Emely: „Schlaf Du auch gut, Kleines.“

Emely: „Maybe… „